Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin
„Et kütt, wie et kütt“
Das „Aprilwetter“ bescherte Regenschauer und eine ungemütliche Kälte. Trotzdem waren viele Helfer/innen der Kolpingfamilie St. Martin unermüdlich im Einsatz
Lahnstein. Obwohl die Oberlahnsteiner Kirmes noch im Sommer stattfindet, zeigte das Wetter sich in diesem Jahr von seiner äußerst herbstlichen Seite.
„Das hat sich kaum gelohnt“, konsternierte Markus Schild, der Vorsitzende der Kolpingfamilie St. Martin. Peter Stein, der stellvertretende Vorsitzende, hatte den kölschen Spruch „Et kütt, wie et kütt“ auf den Lippen. Das „Aprilwetter“ im September bescherte dauernde Regenschauer und eine ungemütliche Kälte. Trotzdem waren viele Helferinnen und Helfer der Kolpingfamilie St. Martin unermüdlich aktiv im Einsatz: In der Bratwurst-Braterei, im Getränkestand, beim Kuchenverkauf und im Bücherstand. Auch Nichtmitglieder beteiligten sich dankenswerterweise aktiv an den Aktionen und übernahmen Schichtdienste. Hartgesottene Kirmes- und Kolpingfreundinnen und –freunde versammelten sich auf den Brauereigarnituren oder vor den Ständen. Erfolgreich verlief alleine der Kuchenverkauf: Die von Pfarreiangehörigen und Kolping-Mitgliedern zur Verfügung gestellten, selbstgebackenen Kuchen, waren innerhalb von drei Stunden ausverkauft. „Ein Vergelt’s Gott an alle, die uns Kuchen gebracht haben“, so Claudia Schild und Monika Kriechel.
Die Bannerabordnungen zogen zwar nicht im ausgefallenen Kirmesumzug mit, waren jedoch beim Festhochamt zum Kirchweihfest in der St. Martinskirche präsent. Klaus-Michael Kauers, Peter Stein, Karl-Josef Peil und Markus Schild, die Helfer aus den Vorstandsreihen, trösteten sich: „Nächstes Jahr bei hoffentlich besserer Witterung: Auf ein Neues!“
Schleppend war der Verkauf in der Bratwurst-Braterei. Das tat der guten Stimmung der Helferinnen jedoch keinen Abbruch.
