Allgemeine Berichte | 10.12.2018

Mittelrheinischen Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Exkursion zum Hochmoselübergang

VDI-Arbeitskreisleiter Sebastian Schüller war mit interessierten Teilnehmern auf Exkursion zur Hochmoselbrücke bei Zeltingen-Rachting, wo der Projektleiter des Landesbetriebes Mobilität (LBM) detailliert über das Großbauprojekt informierte. privat

Koblenz. Die Brücke des Hochmoselübergangs bei Zeltingen-Rachting während einer Führung zu Fuß komplett zu begehen, war ein besonderes Erlebnis für die Gäste des Arbeitskreises Bautechnik im Mittelrheinischen Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI), der unter Leitung von Bastian Schüller zur Exkursion eingeladen hatte. Die Teilnehmer konnten sich auf diese Weise von den Dimensionen des Bauwerks überzeugen, nachdem sie sich beim Projektleiter im Baustelleninformationszentrum der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) über alles Wissenswerte zum Großbauprojekt und zum aktuellen Baugeschehen erkundigen konnten.

Der Hochmoselübergang ist eine 25 km lange, vierspurige Neubaustrecke der Bundesstraße B50, die die Autobahnen A60 und A1 bei Wittlich in Zukunft direkter mit der Autobahn A61 bei Rheinböllen verbinden wird. Die für die Moselquerung bei Zeltingen-Rachting errichtete Brücke ist dabei das markanteste Bauwerk des Projektes: Sie ist eine der höchsten Brücken Deutschlands.

Verschiedene verkehrspolitische Ziele sollen mit der Neubaustrecke erreicht werden: eine Vereinfachung des Individualverkehrs zwischen Hunsrück und Eifel, eine bessere Anbindung des Flughafens Frankfurt-Hahn an das Autobahnnetz, eine bessere Verlinkung des Rhein-Main-Gebietes mit den belgischen und niederländischen Nordseehäfen im Rahmen der europäischen Fernstraßenverbindungen.

VDI-Arbeitskreisleiter Sebastian Schüller war mit interessierten Teilnehmern auf Exkursion zur Hochmoselbrücke bei Zeltingen-Rachting, wo der Projektleiter des Landesbetriebes Mobilität (LBM) detailliert über das Großbauprojekt informierte. Foto: privat

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