Tradition in Obermendig lebt auch im zuglosen Jahr
„Faasenacht" wurde zu Grabe getragen
Mendig. Wenn es Prinzenpaare und einen Zug gibt, ist immer eines der besonderen Fastnachtsjahre für die Jecken der Obermendiger Karnevalsgesellschaft. Aber auch im „ruhigeren“ Jahr lassen es sich die Mitglieder der KG nicht nehmen, ihre Faasenacht zu Grabe zu tragen. Ist das doch der würdige Abschluss einer stimmungsgeladenen Zeit voller Termine. Und man kann stolz auf vier äußerst gelungene Damensitzungen und den Möhnenkaffee schauen. Auch die Besuche bei den befreundeten Vereinen in Niedermendig, Thür und Kottenheim waren toll und die Beziehungen wurden weiter vertieft.
So kam man in diesem Jahr etwas früher im Gasthaus Bolz zusammen, Rat Siggi hatte die Faasenacht in einer Unzahl von Stunden gebastelt und nun trug man sie, begleitet von den Husarenmusikern German und Thomas, Herrn Pastur Andre und einigen Narren zum Platz am Florinshof. Dort ging sie nach dem Bereuen der Fastnachtssünden und einigem Wehklagen, dass es jetzt schon wieder vorbei sei, in Flammen auf. Ein letztes Mal erklang noch „Hey Mennisch“, und mit dem letzten dreifach gerufenen Ahoi schaut man erwartungsvoll auf die kommende Session, die ja schon bald, am 11. November wieder beginnt.
