Treffen der Kita-Leitungen im Kreis Ahrweiler
Fachlicher Austausch und Fortbildung
Ahrweiler. Leitungskräfte der Kindertagesstätten aus dem Kreis Ahrweiler trafen sich in Niederzissen zu einem fachlichen Austausch. Dies war ihr erstes Treffen nach einer Pause, die durch die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe sowie die Neufassung des Kita-Gesetzes bedingt war. Etwa 50 Einrichtungen waren vertreten und nach der Begrüßung durch Landrätin Cornelia Weigand wurden verschiedene Fachvorträge und anschließende vertiefende Workshops angeboten.
Landrätin Weigand begann die Versammlung, indem sie den Leitungskräften des Kreises Ahrweiler ihren Dank aussprach. „Die Corona-Pandemie, die Kita-Novelle und die Flutkatastrophe haben auf einen Schlag massive Veränderungen mit sich gebracht. Öffnungszeiten und Personalschlüssel wurden angepasst. Das Essensangebot für die Kinder wurde ausgeweitet und die Elternarbeit durch neue Vertretungen intensiviert“, sagte sie.
Sie betonte auch, dass durch die Flut etwa 800 Kita-Plätze plötzlich verloren gegangen sind. „Viele Kinder, Eltern und Kollegen waren persönlich betroffen. Gleichzeitig galt es, den Kindern in kurzer Zeit eine gute und verlässliche Betreuung anzubieten. Durch das engagierte und gemeinsame Wirken aller Akteure konnten kurzfristig für die betroffenen Kindertagesstätten Provisorien geschaffen werden. Ich danke Ihnen von Herzen für Ihren unermüdlichen Einsatz, für Ihr Durchhaltevermögen und vor allem für Ihre wunderbare Arbeit mit den Kindern im Kreis Ahrweiler“, fügte sie hinzu.
Die Teilnehmer hörten anschließend verschiedene Vorträge zu pädagogischen und anderen fachspezifischen Themen. Bei nachfolgenden „World-Café“-Workshops vernetzten sich die Teilnehmer untereinander und tauschten sich mit Vertretern der Kreisverwaltung über Themen wie Inklusion, Bindung von Fachkräften, sozialräumliches Arbeiten und den Umgang mit kurzfristigen personellen Ausfällen sowie den erfolgreichen Übergang von der Kita zur Schule aus. Lars Leyendecker, der Leiter der Fachabteilung der Kreisverwaltung, betonte: „Die Verbindung zwischen Verwaltung und Praxis ist wichtig, um eine gute Kinderbetreuung im Kreis Ahrweiler zu gewährleisten und weiterzuentwickeln.“BA
