Allgemeine Berichte | 27.03.2017

Interessengemeinschaft Kindeswohl Eifel e.V

Fachtagung „Marte Meo“ erweckt großes Interesse

Niederländerin Maria Aarts stellte ihr Marte Meo-Programm vor

Der Vorstand der Interessengemeinschaft Kindeswohl Eifel e.V (Ekkehard Raab, Sandra Dietrich-Fuchs, Markus Schun, Referentin Maria Aars, Judith Neis-Schieber).privat

Polch. Rund 200 Fachleute aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen der Jugendhilfe und Jugendarbeit trafen sich in Polch zu einem Fachtag zum Thema: „Marte Meo- Aus eigener Kraft- ein ressourcenorientiertes Entwicklungsprogramm“. Organisiert wurde die Fachveranstaltung von der „Interessengemeinschaft Kindeswohl Eifel e.V“. Der gemeinnützige Verein, der sich 2015 aus Mitgliedern des Mayener Arbeitskreises Trennung- und Scheidung gründete, hat es sich auf die Fahne geschrieben Fach- und Vortragsveranstaltungen zum Thema Kindeswohl zu organisieren. Ganz besonders freute es die Vorstandsmitglieder, dass es ihnen gelang, die Entwicklerin des Marte Meo-Programmes Maria Aarts für den Fachtag zu verpflichten. Die Niederländerin entwickelte seit 1974 aus der erfolgreichen Arbeit mit autistischen Kindern eine auf videobasierte Methode zur wirksameren Unterstützung erzieherischen Handelns. Über die Aufzeichnung und Besprechung von alltäglichen Situationen werden detaillierte und praktische Informationen vermittelt zur wirksameren Unterstützung der sozialen und emotionalen Entwicklung, sowie der Entwicklung von Kommunikation. „Wenn man sieht, dass man schon Stärken hat, macht das Mut, weitere Schritte zu gehen“, so die engagierte Begründerin der Marte Meo Methode. Nicht Arbeiten am Modell, sondern Szenen aus dem eigenen Alltag helfen, Familien bereits vorhandene Ressourcen zu aktivieren. Im Verlauf der Tagesveranstaltung zeigte Maria Aarts berührende und eindrucksvolle Videoclips, die sie in ihrer jahrzehntelangen praktischen Arbeit mit Familien aufgenommen hat, hiermit verdeutliche sie, dass „ in jedem Mensch – aus eigener Kraft und gezielter Unterstützung, eine Weiterentwicklung möglich ist.“ Die Teilnehmer zeigten sich nach der ganztägigen Veranstaltung fasziniert von der Wirkungsweise der Methode und der Persönlichkeit der Begründerin Maria Aarts.

Ausblick

Die nächste Fortbildungsveranstaltung der „Interessengemeinschaft Kindeswohl Eife e.V“ findet am Freitag, 22. September im Sitzungssaal der Stadtverwaltung Mayen statt, nähere Informationen werden zeitnah veröffentlicht.

Der Vorstand der Interessengemeinschaft Kindeswohl Eifel e.V (Ekkehard Raab, Sandra Dietrich-Fuchs, Markus Schun, Referentin Maria Aars, Judith Neis-Schieber).Foto: privat

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