„Wäller Fahrradkongress“
Fahrrad als feste Mobilitätsalternative im Westerwald etablieren
Fahrrad-Projektgruppe hat Arbeit aufgenommen
Westerwald/Höhr-Grenzhausen. Ein Großteil der täglich zu bewältigenden Wege ist auch im Westerwald nicht länger als 5 Kilometer. Damit immer mehr Menschen diese Wege zur Schule, Arbeit oder zum Einkaufen mit dem Fahrrad oder E-Bike sicher und bequem zurücklegen können, ist ein alltagstauglicher Ausbau der Radinfrastruktur unumgänglich! Unter Federführung der Kreisgruppe WW des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) wollen sich viele begeisterte Radfahrer/innen aus der gesamten Region für dieses Ziel einsetzen. Mit dem „Wäller Fahrradkongress“ soll eine feste Instanz geschaffen werden, in deren Rahmen regelmäßig kreisweit alles rund ums Radfahren zum Thema gemacht wird. Jetzt wurde mit der ersten Sitzung einer Projektgruppe dafür der Startschuss gegeben. Als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen begrüßte dazu Thilo Becker ein Dutzend Interessierte zum ersten Treffen der Projektgruppe im Rathaus der Keramikstadt. „Wir tragen die geplante Premiere der Veranstaltung als Kooperationspartner mit, da für uns der Ausbau einer guten Radinfrastruktur schon länger ein wichtiges Anliegen ist“, so Becker. Für die VCD- Kreisgruppe wies deren Vorsitzender Rainer Vogt darauf hin, dass die Schaffung von klimaneutralen Alternativen zum motorisierten Individualverkehr ein vorrangiges Ziel seines Verbandes sei: „Ohne das Fahrrad ist das kaum umzusetzen“, so der Mobilitätsaktivist.
Alle Anwesenden waren erfreut darüber, dass in der die Veranstaltung organisierenden Projektgruppe ein breites Spektrum von Radfahrenden vertreten ist: dabei sind sowohl Alltagsradler als auch sportliche Mountainbiker und Rennradler. Aber auch ein Handbiker, ein radfahrender Kommunalpolitiker und ein Fahrradhändler tragen die gute Sache mit.
„Ich fahre, also bin ich!“ In den letzten Jahrzenten galt in fast allen Teilen des Landes eine gesellschaftliche Unterordnung des Verkehrs unter die Belange des Autos. Einig waren sich die Anwesenden darin, dass sich das derzeit ändert und der Radverkehr auch bei uns im Westerwald voll im Trend liegt. Mehr als 80 % der Bürger/innen wünschen sich laut dem aktuellen „Fahrradmonitor Deutschland“ eine verstärkte kommunale Radförderung. Die Untersuchung wird regelmäßig alle zwei Jahre im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt. In der Umfrage wurden auch die dringlichsten Forderungen an die Politik abgefragt. Demnach wünschen sich über 60 % der Befragten, dass Städte und Gemeinden mehr Radwege bauen sollten. Sicherer Radverkehr steht ebenfalls weit oben auf der Liste: Eine bessere Trennung der Radfahrenden von den PKW-Fahrenden wünscht sich mehr als die Hälfte der Befragten (53 %), eine verstärkte Trennung zwischen Radfahrenden und den Fußgänger/innen wünschen sich immerhin noch 45 %.
Noch vor Weihnachten soll die nächste Sitzung der vorbereitenden Arbeitsgruppe stattfinden. Dann soll über den oder die die Veranstaltung unterstützenden Sponsoren, den Tagungsort, eine eigene Homepage und den Entwurf eines Kongress-Logos entschieden werden. Und natürlich über das Programm der Tagung, die nach den Sommerferien 2022 stattfinden soll.
Ein geeigneter Termin wird derzeit mit den Beteiligten abgestimmt. Alle die zu dem 1. Wäller Fahrradkongress etwas beitragen wollen, können sich gerne wenden an den Projektkoordinator Uli Schmidt per Mail uli@kleinkunst-mons-tabor.de.
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