Allgemeine Berichte | 05.07.2016

Fahrraddiebstähle aufklären helfen:

Fahrradpass jetzt auch als App

Fahrradpass jetzt auch als App

Am Montag, 04.07.2016, wurden bei der Polizei Koblenz vier Fahrraddiebstähle angezeigt. Drei Fahrräder im Gesamtwert von 4500 Euro wurden am „Altenhof“ in Koblenz gestohlen, nachdem die angebrachten Spiralschlösser durchtrennt wurden. In diesem Bereich waren mehrere Fahrräder abgestellt. An zwei weiteren wurden ebenfalls die Schlösser durchtrennt. Zum Diebstahl kam es jedoch nicht. Ein weiteres Rad wurde an der Liebfrauenkirche gestohlen. In den vorliegenden Fällen konnten die Eigentümer keine detaillierten Angaben zur Rahmennummer machen. Aus diesem Grunde empfiehlt die Polizei nach dem Kauf eines Rades die wichtigen Daten in einem „Fahrradpass“ zu vermerken, denn dieser hilft, gestohlene Räder zweifelsfrei zu identifizieren, den Täter zu überführen und den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen. Im Pass sind neben Rahmennummer und Codierung auch Name und Anschrift des Radbesitzers notiert. Darüber hinaus gehört ein Foto des Fahrrads dazu. Der vollständig ausgefüllte Pass sollte sicher aufbewahrt werden. Den Fahrradpass gibt es als Printversion, aber auch als kostenlose App für iPhones sowie Android-Smartphones.

Vorteil der App: Es können alle Daten, die zur Identifizierung eines gestohlenen Fahrrads und für die Suche nach dem Eigentümer wichtig sind, problemlos gespeichert werden: die Rahmen- und Codiernummer, Angaben zu Radtyp, Hersteller und Modell, eine genaue Beschreibung des Rads sowie Fotos. Darüber hinaus lassen sich die Angaben mehrerer Räder über die App problemlos verwalten. Alle Daten können zudem ausgedruckt oder per Mail im Textformat oder als PDF-Anhang verschickt werden, zum Beispiel um sie im Notfall sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können. Und: Der Radbesitzer hat die Daten auf dem Smartphone immer dabei.

Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie unter: www.polizei-beratung.de

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