Allgemeine Berichte | 18.03.2026

Fahrsicherheitstraining des Jugendbüros

Bei weiterem Interesse könnte eine Zweitauflage nach dem Sommer möglich sein.  Foto: privat

Altenahr. Mobilität im ländlichen Raum, ist schon immer und besonders bei uns im Ahrtal, in aller Munde. Auch im aktuellen Jugendbürokonzept wird ein wichtiges Augenmerk auf den modalen Split in Altenahr und dessen Herausforderungen gelegt. Neben der zurückgekehrten gut getakteten Ahrtalbahn gibt es einen weiteren Mix an Fahrmöglichkeiten die es ermöglichen den Alltag unter Freunden und in der Familie zu organisieren. Trotz allem aber bleibt immer noch das Auto die meist verbreitete Art von A nach B zu kommen.

Aus diesem Grunde erarbeitete das Jugendbüro Altenahr vor Jahren, nach dem Erfolg des Jugendtaxi, ein spezielles Angebot für Ehrenamtlich Tätige in der Kinder- und Jugendarbeit der VG Altenahr. Und bot nun, als reaktiviertes Angebot, zum wiederholten Male die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining (FST) am Nürburgring an. Geplant und organisiert wurde diese Schulungsmaßnahme von den Mitarbeitenden Mario Maltzahn und Werner Söller. Zehn Teilnehmende konnten so die Gelegenheit nutzen an einem intensiven, spannenden und lehrreichen Programm teilzunehmen und trafen sich am Sonntag, 8. März 2026 um 9 Uhr am Nürburgring. Hintergrund ist, dass die Ehrenamtlich Tätigen, bei Kinder- und Jugendmaßnahmen, sofern kein ÖPNV nutzbar ist, teils ihren privaten PKW zur Verfügung stellen. In diesem Falle sind sie auch für die Sicherheit der Teilnehmenden, die sie mitnehmen, verantwortlich. Um das Risiko bei gemeinsamen Fahrten so gering wie möglich zu halten, ist es neben allgemeiner Vorsicht und Beherrschung des Fahrzeugs, sehr wichtig, dass die Fahrenden sich eventueller Gefahrensituationen bewusst sind und, wenn nötig, angemessen reagieren können. Wo wären derartige Situationen besser zu simulieren und zu analysieren, als in einem Fahrsicherheitszentrum?

Alle Übungen des FST fanden im Privat-Pkw statt, um auch in alltäglichen Situationen zu wissen, wie das eigene Auto reagiert. Auch der Bus des Jugendbüros kam zum Einsatz und konnte sich mal so richtig austesten lassen. Nach einem Theorieteil und erstem Warmfahren incl. Lernen der korrekten Sitz- und Lenkradeinstellung wurde gemeinsam Mittag gegessen. Im folgenden Praxisteil testeten wir Autos und Fahrerende auf Herz und Nieren. Bremsen auf verschiedenen Untergründen, Slalom auf Glätte, Bremsen und Wasserwänden Ausweichen und als Highlight die Schleuderrampe. Dies führte zu interessanten Abflügen und Crashs in Wasserwände aber dadurch zu Lerneffekten. Am Ende konnten alle sicher und kontrolliert alle Übungen meistern. Abschließend bekamen die Teilnehmenden als kleine Anerkennung ein Diplom. Der eigentliche Mehrwert war der Mut und die Erfahrung, trotz sicherer Rahmenbedingungen viele Extremsituationen ausprobiert zu haben. Rückmeldungen wie: „das hat mein Selbstbewusstsein gefördert, war mega cool, vielen Dank für die tolle Erfahrung…“ zeigen das die Teilnehmenden sehr zufrieden waren. Unser Jugendbus, der nicht geschont wurde und einige Dreher fuhr, erwies sich, trotz seiner Größe, in Gefahrsituationen gut und sicher händelbar sowie stabil zu bremsen. Wir können mit gutem Gewissen Kinder- und Jugendliche sowie Ehrenamtlich Tätige damit fahren.

Das Jugendbüro bedankt sich bei der Gelsenwasser-Stiftung ohne deren finanzielle Unterstützung dieses kostspielige Angebot nicht möglich gewesen wäre und so von den Teilnehmenden nur einen geringen Eigenanteil nötig war. Bei weiterem Interesse könnte eine Zweitauflage nach dem Sommer möglich sein

Bei weiterem Interesse könnte eine Zweitauflage nach dem Sommer möglich sein. Foto: privat

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