Maifelder Senioren trainieren für den ersten Rollator-Führerschein
Fahrstunden mit dem Gehwagen
VG Maifeld. Rollator fahren macht frei, unabhängig und vor allem selbstständig. Wenn die Beine nicht mehr richtig mitspielen, wenn sich Unsicherheit und die Angst vor Stürzen eingeschlichen haben, sorgt der Gehwagen für den nötigen Halt. Daher ist dieses vielseitige Gerät mehr als nur ein Hilfsmittel. Das wird jeder merken, der sich im Umgang mit seinem Rollator übt. Deshalb gibt die Verbandsgemeinde Maifeld auf Anregung des Seniorenbeirats die Möglichkeit zum Rollator-Führerschein. Seit Anfang April lernen 16 bis 20 Seniorinnen und Senioren beim Rollator-Führerschein ungeahnte Möglichkeiten des vielseitigen Multitalents kennen. Sie üben unter Anleitung das aufrechte Rollatieren vorwärts ebenso wie rückwärts. Sie trainieren, aus der Bewegung kontrolliert abzubremsen sowie sich unfallfrei auf eine Bank oder den Rollator zu setzen. Eine große Schwierigkeit ist es, mit dem Rollator über die Bordsteinkante auf den Gehweg hinauf zu kommen. Dies lernen die älteren Maifelder bei den regelmäßigen Treffen. Auch das Fahren über Kopfsteinpflaster und Rasen wird immer geprobt. Ergänzend kommt in jeder Übungsstunde noch Muskeltraining für Beine und Arme hinzu, denn der beste Rollator taugt nicht, wenn die Muskeln zu schwach sind, uns aufzurichten, um mit dem Rollator zu fahren. Insgesamt treffen sich die Führerschein-Anwärter zehnmal. Am Ende gibt es eine kleine Prüfung und die Überreichung der ersten von der Verbandsgemeinde Maifeld ausstellten Rollator-Führerscheine.
Pressemitteilung der
Verbandsgemeinde Maifeld
