Allgemeine Berichte | 14.02.2019

Evangelischer Verein Heddesdorf

Fahrt zum Chormusical Martin Luther King nach Essen

Das achtköpfige Ensemble begeisterte das Publikum von Anfang an. Doch das sehens- und hörenswerte Musical lebte vor allem aus der Kraft des starken Chores, der auch mit choreografischen Einlagen und Lichteffekten eine ganze Hallenseite des Ranges füllte.Foto: privat

Essen. Es kann nur gesagt werden: Dieses Chormusical Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt ist „Einzigartig“ und alle Interessenten können sich auf das nächste Musical am Donnerstag, 20 Juni beim Kirchentag in Dortmund freuen. Desweiteren auf die Veranstaltungen „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ in 2020.

Angemerkt sei: Veranstalter des ökumenischen Projektes ist die Stiftung Creative Kirche, Kooperationspartner sind die Ev. Kirche im Rheinland und das Bistum Essen, die sich vor zwei Jahren zu einer Vertiefung der Zusammenarbeit verpflichtet haben. Erstmals kooperieren die Kirchen nun bei einem großen Chormusical. Mit im Boot ist auch der Bund Evangelisch-Freikirchler Gemeinden mit knapp 700 Baptistengemeinden, die die Konfession vertreten, in der Martin Luther King als Pastor gewirkt hat.

Aber von Anfang an. Familie Krämer (Vorstand des Ev. Vereins) hatten zu dieser Fahrt nach Essen eingeladen und vor kurzem fuhr der Ev. Verein Heddesdorf mit einem vollbesetzten Bus der Fa. Runkel zur Grugahalle in Essen. Mit dabei war Pfarrer Tilmann Raithelhuber (Ev. Friedenskirchengemeinde Neuwied), der auf der Hinfahrt eine besinnliche Andacht hielt und vieles über das Leben und Wirken von Martin Luther King erzählte. Was erwartete die Reisenden? Es erwartete sie, wie am Tag vorher, eine vollbesetzte Grugahalle mit 1200 Sängerinnen und Sängern, internationalen Musical-Solisten, Big Band und einem Streichorchester. Mit ihnen wurde die Geschichte des vor 50 Jahren ermordeten Baptistenpastors und Friedensnobelpreisträgers Martin Luther King auf die Bühne gebracht. Sein Kampf für die Gleichberechtigung und für die Menschenrechte standen im Mittelpunkt des Musicals, bei dem 22 Lieder zur Aufführung kamen, zum Teil in deutscher, zum Teil in englischer Sprache. Das achtköpfige Ensemble begeisterte das Publikum von Anfang an. Hervorzuheben sind Gino Emmes, ein gefeierter Musicalstar, der Martin Luther King darstellte sowie Karolin Konert als Heilige Geistin und Benjamin Eberling als Bull Connor und Alptraum begeisterten das Publikum in der Halle.

Doch das sehens- und hörenswerte Musical lebte vor allem aus der Kraft des starken Chores, der auch mit choreografischen Einlagen und Lichteffekten eine ganze Hallenseite des Ranges füllte. Bunt gemischt waren auch die Teilnehmer. Der Jüngste war gerade einmal acht Jahre jung und die Älteste mit 84 Jahren waren mit großer Freude dabei. Gleich drei Dirigenten brachten die zahlreichen Mitwirkenden gekonnt und mit viel Freude unter einen Hut. Wer Mitsingen mochte, konnte den Text und die Aufführung auf zwei großen Leinwänden verfolgen, die von verschiedenen Kameras direkt übertragen wurden. Standing Ovation war nach dem zweistündigen Musical der verdiente Lohn für eine einmalige und faszinierende Aufführung.

Angemerkt sei an dieser Stelle, es kam eine hohe Spendensumme an beiden Aufführtagen zusammen, die für Trinkwasserprojekte in Kenia verwendet werden. Das Chormusical Martin Luther King unterstützt dieses Projekt von Brot für die Welt. Denn: Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht!

Alle Mitreisenden sagten auf der Heimfahrt im Bus: „Es war ein gelungener und schöner Tag mit starken und bleibenden Eindrücken“! Fazit: ein super Musical, begeisterte Zuschauer sowie tolle Darsteller, Chor und Musiker, tolle Choreografie und zufrieden Mitreisende im Bus. Über weitere Termine wie am Donnerstag, 20. Juni (Kirchentag in Dortmund) oder in 2020 können sich Interessenten unter: www.king-musical.de oder www.creative-kirche.de informieren.

Das achtköpfige Ensemble begeisterte das Publikum von Anfang an. Doch das sehens- und hörenswerte Musical lebte vor allem aus der Kraft des starken Chores, der auch mit choreografischen Einlagen und Lichteffekten eine ganze Hallenseite des Ranges füllte.Foto: privat

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