Allgemeine Berichte | 25.07.2021, 17:02 Uhr

Das Polizeipräsidium Koblenz warnt:

Falsche „Antragshelfer“ unterwegs im Ahrtal

Betroffenen wird dringend angeraten, sich von vermeintlichen Helfern einen Ausweispapier zeigen zu lassen

Falsche „Antragshelfer“ unterwegs im Ahrtal
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Koblenz/Ahrtal. Am 24. Juli ging aus mehreren Ortschaften im Ahrtal die Meldung ein, dass Personen im angeblichen Auftrag der Kreisverwaltung vor Ort seien, um Hilfe bei der Antragstellung für Soforthilfen nach der Flutkatastrophe zu leisten.

Dabei wurden Opfer ausgefragt und personenbezogene Daten, darunter auch Kontodaten, erhoben. Nach Auskunft der Kreisverwaltung Ahrweiler sind jedoch keine Beauftragen unterwegs, um derartige Hilfe bei der Antragsstellung zu leisten.

Bei den vermeintlichen Helfern könnte es sich um Betrüger handeln, die versuchen, die Not der Flutopfer für Straftaten auszunutzen.

Die Polizei empfiehlt, sich im Zweifelsfall einen (Dienst-)Ausweis von den angeblichen Beauftragten zeigen zu lassen oder bei entsprechendem Verdacht unmittelbar die Polizei zu informieren.

Wer Unterstützung beim Ausfüllen der Anträge benötigt, sollte sich an die entsprechenden Anlauf- und Informationsstellen wenden, die es in den betroffenen Orten gibt. Flyer mit Anleitungshilfen liegen dort aus.

Bei spezifischen Fragen wenden Sie sich bitte ausschließlich an die Hotline der Kreisverwaltung Ahrweiler unter 02603/71-1234 oder 02603/71-4321 oder nutzen die Homepage https://kreis-ahrweiler.de/.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

Foto: pixabay.com

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