Allgemeine Berichte | 29.06.2017

Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis

Familienpaten – eine Idee setzt sich durch

Puderbach. Bereits im Jahr 1973 wurden in England in einer privaten Initiative die ersten Familienpaten ausgebildet und eingesetzt. In den letzten zehn Jahren hat die Idee der Familienpatenschaft auch in Deutschland Fuß gefasst. Das Diakonische Werk im Ev. Kirchenkreis Wied setzt seit drei Jahren ehrenamtlich arbeitende Familienpaten ein. Nun wird ab September wieder eine neue Fortbildungsreihe angeboten. Familienpaten haben im sozialen Gefüge eine besondere Stellung. Sie wissen, dass ein Kind in seinen ersten Lebensjahren von seiner Umgebung und elterlichen Betreuung intensiv geprägt wird. Je sorgenfreier die Eltern in den ersten Jahren sein können, umso größer ist die Aussicht, dass die Kinder später ein glückliches und ausgeglichenes Leben führen werden. Dazu möchten die Familienpaten beitragen. Sie gehen regelmäßig einige Stunden pro Woche zu immer derselben Familie mit kleinen Kindern und passen auf die Kinder auf, wenn die Eltern zum Beispiel einen Termin wahrnehmen müssen. Familienpaten bringen die freundschaftliche Beratung von einem privaten, kompetenten Ratgeber in Alltags- und Erziehungsfragen mit. Das notwendige Wissen wird den Familienpaten in einem Vorbereitungskurs mit fünf Terminen von je ein einhalb Stunden vermittelt. Themen wie gelingende Kommunikation, Veränderung des Familienbildes und Entwicklungsstufen von Kindern werden vorgestellt und besprochen. Der Einsatz in der Familie bedarf besonderer Vorbereitungen. Im Vorfeld muss geklärt werden, was die Familie sich wünscht und was durch einen Familienpaten tatsächlich geleistet werden kann. Der Einsatz soll nur für einen überschaubaren Zeitraum erfolgen. Die Familien und die Paten werden während dieser Zeit von der Einsatzleiterin begleitet.

Wichtig ist auch der Austausch der Familienpaten untereinander, deshalb wird zu regelmäßigen Treffen eingeladen; dabei wissen die Familienpaten um ihre Schweigepflicht und erzählen keine Einzelheiten aus ihrem Patenalltag. Das Diakonische Werk im Ev. Kirchenkreis bietet ab September in Puderbach einen neuen Vorbereitungskurs an. Wer nähere Einzelheiten erfahren möchte, ist herzlich zu einem Informationstreffen am 15. Juli von 11 bis 12:30 Uhr im Diakonietreff Mittelstraße 18, Puderbach eingeladen. Anmeldung über Tel. (0 26 31) 3 92 20, aber auch spontaner Besuch bei dem Treffen ist herzlich willkommen. Ein zweites Informationstreffen wird es am 25. August von 17 bis 18:30 Uhr im Diakonischen Werk, Rheinstraße 69, Neuwied geben.

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  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Elke Zeise: Nur Schade das man als Nachbarin keine Information bekommt ob der Täter noch in U Haft ist oder wieder auf freiem Fuß ist. Habe Angst die Wohnung zu verlassen
  • Gitta Meyer: Ehrlich,die ganze Idee Buga im Mittelrhein ist falsch. Die Gemeinden sind verschuldet. Schauen sie sich Lahnstein an. Hier ist nichts los. Die Brücke wird bestimmt toll,aber sonst.....
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