Allgemeine Berichte | 17.03.2018

„Vettelschosser Knappen 2002 e.V“ luden „Schalker Freunde Rengsdorf“ zum Veltins-Schiessen ein

Fanclubs unternehmen einen gemeinsamen Ausflug

Das Team vor dem „Veltins-Schiessen“ mit Maskottchen Erwin. privat

Willroth. Der Spielplan weist die Paarung FC Schalke 04 gegen Hannover 96 aus. Treffpunkt für die Abfahrt zum Spiel ist bereits um 11 Uhr in Willroth, obwohl das Spiel erst um 18 Uhr beginnt. Unter den Mitgliedern der Schalker Freude Rengsdorf herrscht gespannte Vorfreude. Es liegt nicht daran, dass es sich um das Spiel nach der Abschiedserklärung von Leon Goretzka in Richtung München handelt oder dass Breitenreiter und Heldt zurück in die Arena kommen. Nein, es liegt daran, dass die Schalker Freunde Rengsdorf an diesem Spieltag zum Kronkorken schießen auf den heiligen Rasen der Veltins-Arena dürften. Gegner sind die Vettelschoßer Knappen aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Kein Fehler darf passieren, da der Verlierer nicht damit rechnen darf, eine Niederlage in den nächsten Jahren in einer Revanche ausgleichen zu können. Es sind gute Freunde, mit denen die Rengsdorfer oft zu Heimspielen des FC Schalke reisen. Diesmal sind die Knappen aber auch die Hürde, die beim Wettschießen über Sieg oder Niederlage entscheidet. Trotz des bevorstehenden „Wettkampfes“ herrscht eine ausgelassene und freundliche Stimmung im Bus. Schnell wird der perfide Plan erkennbar: Die Schützen der jeweils gegnerischen Mannschaft sollen möglichst ein Bier mehr trinken, als die eigenen Spieler. Aber die angemeldeten Schützen beider Fangruppierungen lassen sich nicht täuschen. Weitere Einladungen werden mit einem Schmunzeln im Gesicht gerne auf die Heimfahrt verschoben. Kurz nach 14 Uhr erreicht die Gruppe den Parkplatz an der Arena. Sie sind die Ersten auf dem Platz. Die Anspannung hat wohl auch dem Bus Flügel verliehen. Nach kurzer Überlegung reift der Plan, bis zur Schalker-Meile zu fahren.Angekommen tauchen die Besucher in ein einziges Meer aus Fan-Schals und Fanclub-T-Shirts ein, die an Decken und Wänden der Kultkneipe hängen. Nach einem kühlen Blonden geht es zurück zur Arena. Die Vorbereitungsphase auf das Kronkorken-Schießen beginnt. Um 16.20 Uhr treffen die Reisenden Werner, Fanbeauftragten und S04-Urgestein. Werner führt die Gruppe in den Innenraum. Wer einmal eine Führung durch die leere Arena mitgemacht hat, kann sich definitiv nicht vorstellen, wie diese Arena vom Rasen aus wirkt, wenn die Nordkurve schon vollsteht. Auf dem Platz laufen sich bereits Spieler von Hannover warm. Leider sind die Schalker noch in der Kabine. Maskottchen Erwin schaut nochmal vorbei und wünscht viel Glück.

Das Kronkorken-Schießen

Dann ist es soweit. Werner führt die Teams an die Eckfahne und sie laufen unter Applaus der Nordkurve zum großen Showdown ein. Im Tor sind unten rechts und oben links überdimensionale Kronkorken mit etwa einem Meter Durchmesser platziert. Die Schützen gehen nach der Reihe an den Elfmeterpunkt und schießen einmal oben, einmal unten. Die Leistungen vom Elfmeterpunkt waren eher dürftig, die Kreativität beim Darstellen der Gründe für die fehlende Treffsicherheit jedoch unbegrenzt. Der Rasen war zu nass, zu glatt, zu grün, das Licht zu hell, die Fans zu laut oder der Schütze war zu aufgeregt. Fehlende fußballerische Qualität fand sich nicht als Begründung der Schützen aus beiden Lagern. Im Ergebnis gab es keine Verlierer. Alle sind sich einig, etwas ganz Großes auf dem Rasen erlebt zu haben. Das vergisst so schnell keiner der Teilnehmer. Nachdem alle Schützen durch sind, geht es wieder aus dem Innenraum.

Das Spiel beginnt

Keine Minute später kommen die Schalker Torhüter, angeführt von Ralf Fährmann, auf den Platz. Alle nehmen ihre Plätze im Stadion ein. Leon Groetzka bleibt an diesem Tag etwas blass und wird in der zweiten Halbzeit ausgewechselt. In der 16. Minute schießt die Juve-Leihgabe Marko Pjaca das Team in Führung. Der Rest der ersten Halbzeit dümpelte etwas vor sich hin mit kleineren Chancen auf der einen, wie auch auf der anderen Seite. In der zweiten Halbzeit verlieren die Jungs Zusehens an Souveränität und Hannover kommt besser ins Spiel. Niclas Füllkrug ist es dann, der in der 86. Minute den späteren 1:1 Endstand erzielt. Der zweite Tabellenplatz ist dahin. Auf der Heimfahrt wird heftig über das Spiel diskutiert und die eigene Leistung vom Elfmeterpunkt mehrfach analysiert, wobei das Gefühl entsteht, dass mit jeder Erzählung die Schüsse dichter an die Kronkorken kommen.

Das Team vor dem „Veltins-Schiessen“ mit Maskottchen Erwin. Foto: privat

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