Sinzig feiert im Helenensaal
„Feiere, Danze, Karneval“
Närrische Buben boten kölsche Musik und viel Tanz – Format hat sich etabliert
Sinzig. Vollgaskarneval mit viel Stimmung und echte kölscher Musik zum Mitsingen, dieses „feierwütige Grundgefühl“ wurde bei bei „Feiere, Danze, Karneval“ im Sinziger Helenensaal gelebt.
Dafür waren die beiden Coverbands „Veedel for 12“ und „Kommando 3“ os Kölle der beste Garant. Michael Kappl, neuer Chef der Närrichen Buben, erinnert sich noch genau an die Anfänge dieses Karnevalsformats vor 15 Jahren. „Wir mussten damals etwas ausprobieren, da das klassische Sitzungsformat mit einer dritten Veranstaltung im Jahr nicht mehr erfolgversprechend war“, so Kappl zur Experimentierfreude der Närrichen Buben. Nach einigen Geburtswehen erblickte dann „Feiere, Danze, Karneval“ das Licht der närrischen Welt. Die Karnevalsparty fand wie gesagt zum 15. Mal im ehrwürdigen Helenensaal statt.
Der traditionsreichen Narrhalla, diesem in diesem Jahr ihr 110-jähriges Bestehen feiert, hatten die Närrischen Buben eine neue Küche verpasst. Sprich: Erstmals hatte vor dem Saal eine rollende Frittenbude zum Abfüttern der Jecken ihre Position bezogen.
Programmhöhepunkte kamen aus der Nachbarstadt Bad Breisig mit der Showtanzgruppe Headlights. Tänzerische Akzente setzten auch die Zirkusartisten der Showtanzgruppe der veranstaltenden KG Närrische Buben. Moderatorin Carmen Reuter, die erstmals im Solo durch die Veranstaltung führte, begrüßte neben der heimischen Regentin Sentiaca Dagmar I. mit ihrem Hofstaat und in Begleitung der KG Närrische Buben Sinzig auch das Prinzenpaar aus Bad Breisig, Prinz Bernhard I. und Prinzessin Anne II., mit den Rot-Blauen-Funken.
Besondere Angebote in diesem Jahr: Gruppen ab zehn Personen bekamen einen Verzehrgutschein, und zwischen 19.11 bis 20 Uhr gab es für jede Dame ein Glas Sekt zur Begrüßung. „FDK“, wie der Sinziger Vollgas Karneval in Insiderkreisen abgekürzt heißt, stand seinerzeit für die Suche der Karnevalsgesellschaft nach neuen Veranstaltungsformaten. Etwa zeitgleich entwickelte sich in Westum auch der so überaus erfolgreiche Ramba-Zamba-Karneval aus den Anfängen der AW-Karnevalsshow heraus. In diesem Jahr brachten die Buben Mitte Januar erstmals die große Sonntagssitzung „Humpta tätärä“ an den Start. Neue Ideen haben in der Karnevalsszene des Kreises meist eine fast schon identische Geschichte. Sie werden zunächst etwas belächelt, dann beneidet und schließlich sehr kreativ weiterentwickelt.
Dies gilt auch für den Mondscheinumzug der KG Rievkooche in Bad Bodendorf. Denn der innovative Straßenkarneval nach Einbruch der Dunkelheit bekommt mittlerweile auch Ableger. Feierabendzug heißt es am Freitag, 21. Februar, ab 16.11 Uhr in Löhndorf, und eine Woche vorher startet am Freitag, 14. Februar, in Dedenbach ab 18 Uhr der neue Lichterzug mit einer anschließenden Riesenparty in der Eifelgoldhalle. Die Tradition Karneval braucht auch stetige Erneuerung, um in der heutigen Zeit Erfolg beim Publikum zu haben.
BL
Tanzgruppen aus Sinzig und der Nachbarschaft begeisterten mit zum Teil artistischen Darbietungen wie die „Headlights“ aus Bad Breisig. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann
Immer wieder eine Augenweide sind die Gardistinnen der Närrischen Buben. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann
Im Saal feierten fröhliche, bunt kostümierte Narren. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann
Moderatorin Carmen Reuter führte ebenso gut gelaunt wie Souverän durchs Programm. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann
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