Allgemeine Berichte | 14.12.2016

Bundesgesundheitsminister Gröhe zu Besuch am Universitätsklinikum Bonn

Feierliche Veranstaltung zum Thema Global Health

(v.l.) Dekan der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Prof. Nicolas Wernert, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Bonn Prof. Wolfgang Holzgreve. Universitätsklinikum Bonn

Bonn. Vor rund 150 Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Medien fand am Universitätsklinikum Bonn eine Veranstaltung zum Thema Global Health statt, bei der der Start des Studiengangs „Master of Science in Global Health Risk Management & Hygiene Policies“ im nächsten Jahr feierlich verkündet wurde. Empfangen wurden die Gäste im Biomedizinischen Zentrum (BMZ) am Universitätsklinikum Bonn (UKB) vom Ärztlichen Direktor und Vorstandsvorsitzenden des UKB Prof. Wolfgang Holzgreve. Mit mahnenden Worten eröffnete er die feierliche Veranstaltung: „Spätestens die Verbreitung der Infektionskrankheiten wie Ebola oder SARS hat allen klar gemacht, dass kein Land auf einer Insel für sich allein lebt und die Gesundheitsfürsorge heute international betrieben werden muss.“

Eine besondere Ehre mit seinem Besuch erwies dem UKB der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Ich freue mich, dass die globale Gesundheit nach der deutschen G7-Präsidentschaft nun auch zu einem Schwerpunkt der G20-Präsidentschaft unseres Landes wird. Mit dieser Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die globale Gesundheitspolitik zu einem Markenzeichen der internationalen Verantwortung unseres Landes. Nur gemeinsam können wir die Welt besser auf künftige Gesundheitskrisen vorbereiten. Mit den künftigen Absolventinnen und Absolventen des neuen Master-Studiengangs ‚Global Health‘ in Bonn werden wir bald weitere gut ausgebildete Experten in Deutschland haben, die sich weltweit für eine gute Gesundheitsversorgung einsetzen.“

Der Direktor der UNU-EHS Jakob Rhyner betonte in seiner Videoansprache: „Sowohl für das Gesundheitswesen wie auch für die Vereinten Nationen kann das Thema Global Health wichtige Impulse setzen. Die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen brauchen Ideen und Ansätze aus allen Bereichen, insbesondere auch aus dem Gesundheitsbereich. Der Bereich Global Health kann sich gleichzeitig durch eine Auseinandersetzung mit den großen Diskursen der UN positiv weiterentwickeln.“

Entwickelt von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn in Kooperation mit dem Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS) in Bonn soll der Studiengang „Master of Science in Global Health Risk Management & Hygiene Policies“ die Erforschung und Entwicklung von Strategien zur Prävention von regional sehr unterschiedlichen bereits bestehenden beziehungsweise zu erwartenden Gesundheitsrisiken ermöglichen. „Die Globalisierung macht auch vor Themen der Gesundheit nicht halt“, sagte der Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn Prof. Nicolas Wernert. „Die Medizinische Fakultät nimmt diese Herausforderunggemeinsam mit ihren Partnern gerne an.“

Dies ist vor allem möglich, weil alle Beteiligten ihre Expertise bündeln. Der Rektor der Universität Bonn Prof. Michael Hoch erklärte: „Die Universität Bonn hat mit der Expertise in ihrer Medizinischen und Landwirtschaftlichen Fakultät, dem Universitätsklinikum, der UNU und weiteren starken Partnern in der Region beste Voraussetzungen, ein Studienangebot zu schaffen, das im Bereich Global Health komplexe Zusammenhänge aus Forschung und Praxis bedarfsgerecht vermittelt.“

Bereits im ersten Studienjahr, das im Wintersemester 2017/2018 beginnt, werden rund 20 Studierende erwartet. Die Absolventen des Studienganges werden dazu befähigt, in nationalen wie internationalen Gesundheitseinrichtungen und Organisationen die Thematik zu gestalten und somit einen wertvollen Beitrag zu einer globalen Gesundheitspolitik zu leisten.

Pressemitteilung

Universitätsklinikum Bonn

(v.l.) Dekan der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Prof. Nicolas Wernert, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Bonn Prof. Wolfgang Holzgreve. Foto: Universitätsklinikum Bonn

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