Feierlicher Auftakt des Ausstellungsjahres
Linz. Der Vereinsvorsitzende Norbert Boden begrüßte am Abend des 25.01.2025 die erschienenen Mitglieder des Kunstvereins und Kunstinsteressierten, insbesondere den Stadtbürgermeister der Stadt Linz am Rhein, Helmut Muthers sowie die Erste Beigeordnete Ruth Zimmermann. Er leitete über zu den insgesamt drei Anlässen der Veranstaltung. Der erste sei die traditionelle Jahresgabenausstellung mit der Möglichkeit des Erwerbs von Kunstwerken von Künstlerinnen und Künstlern, die in der Vergangenheit beim Kunstverein ausgestellt haben. Als Besonderheit seien dieses Jahr mehrere alte Fotografien mit Ansichten der Stadt Linz sowie drei Werke des im Jahr 2024 verstorbenen Karikaturisten Mike Grunzke im Repertoire. Boden kam anschließend auf die im Jahr 2025 anstehenden Ausstellungen im Kunstverein zu sprechen und warf kurze Schlaglichter auf die vier Künstlerinnen und Künstler. Hier die Daten im Überblick: 15.03. bis 06.04.2025 Matthias Plenkmann 21.06. bis 13.07.2025 Adriane Wachholz 09.08. bis 31.08.2025 Rainer Zerback 01.11. bis 23.11.2025 Rita Rohlfing Die Details zu dem künstlerischen Schaffen der jeweiligen Ausstellenden könnten Interessierte dem Jahresflyer entnehmen bzw. zeitnah auf der Homepage des Vereins nachlesen. Als besonderes Highlight in diesem Jahr kündigte der Vorsitzende eine Sonderausstellung anlässlich des 100. Geburtstags des international renommierten Linzer Künstlers Günther Oellers an, initiiert und gestaltet von dessen drei erwachsenen Kindern in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein. Diese Ausstellung sei für den Herbst 2025 nach dem Winzerfest geplant. Er ging im weiteren Verlauf seiner Rede auf die veränderte Situation in Markt9 ein, die durch den Rückzug des Vereins KLIO entstanden sei. Er führte aus, dass der Kunstverein und die Stadt Linz in engem Austausch über eine mögliche kulturelle Nutzung der Räumlichkeiten stünden. So konnte er bereits ankündigen, dass am Samstag, d. 12.04.2025 das Jazz-Duo Jazzin‘ (Doris und Jo Lenz) ihr Programm „Komm doch Liebelein“ darbieten wird. Weiterhin gebe es Kontakt zu Autorinnen und Autoren für die Durchführung von Lesungen. Weitere Informationen würden folgen, sobald Details feststünden. Im Anschluss an die Einführung von Norbert Boden war es an Helmut Muthers, dem Kunstverein zu dessen 15-jährigen Jubiläum in diesem Jahr zu gratulieren. „Kunst ist keine Sache, Kunst ist ein Weg.“ - so zitierte er Elbert Hubbard, einen amerikanischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Der müsse wohl schon damals den Kunstverein Linz gemeint haben. In den vergangenen 15 Jahren habe sich der Verein tief im Bewusstsein und im Geschehen der Stadt Linz verwurzelt und zu einem kulturellen Aushängeschild entwickelt. Muthers lobte ausdrücklich die gute Kooperatison zwischen dem Kunstverein und der Stadt. Er drückte ebenso seine Anerkennung dafür aus, dass der Verein es verstehe, Menschen mit Sinn für Kunst zu ehrenamtlichem Engagement vor Ort zu bewegen. Auf diese regionale Verwurzelung bezugnehmend, erinnerte er an die erste Ausstellung vor 15 Jahren mit dem Titel „Oellers und seine Freunde“. Er würdigte den damaligen Vorsitzenden des Vereins, Professor Lars Ulrich Schnackenberg und dessen Mitstreiter und hob hervor, dass es ihr Engagement war, das maßgeblich dazu beigetragen habe, dass dieser vielversprechende Beginn eine erfolgreiche Fortsetzung in den Folgejahren gefunden habe. Muthers sagte zu, dass die Stadt Linz den Kunstverein auch weiterhin fördern werde. Zum Abschluss wünschte er dem Verein alles Gute für die kommenden Jahre und gab das Wort zurück an Norbert Boden. Dieser sprach einen Dank an all jene aus, die dem Kunstverein mit tatkräftiger Unterstützung und auch finanziellen Mitteln zur Seite stünden, wie z. B. die Mitarbeiter der Touristinfo der Stadt Linz und des Bauhofs, die Stiftung Stadtsparkasse der Stadt Linz am Rhein, die Kulturförderung des Landes Rheinland-Pfalz oder die Linzer Werbegemeinschaft. Einen emotionalen Schlusspunkt der Einführungsreden setzte Lars Ulrich Schnackenberg, als er von einer berührenden Begegnung mit Günther Oellers bei der erwähnten ersten Ausstellung zu dessen Ehren erzählte. So schloss sich der Kreis.
