TuS Grün-Weiss Mendig und Kirmesgesellschaft Obermendig organisierten tradionelles Bungertfest
Fest auf dem Hirschbrunn´s Bungert war wieder einmal ein voller Erfolg!
Zahlreiche begeisterte Besucher aller Altersklassen feierten bis in die frühen Morgenstunden
Mendig. Mehrere hundert Besucher aller Altersklassen machten am vergangenen Wochenende das traditionelle Bungertfest auf dem Hirschbrunn´s Bungert nach der durchweg positiven Resonanz in den vergangenen beiden Jahren trotz der zahlreichen Veranstaltungen in den umliegenden Regionen und der Ferienzeit erneut zu einem großen Erfolg.
Dank der Initiative des Vorstands der Handballer von TuS Grün-Weiss Mendig und der großartigen Unterstützung und Hilfsbereitschaft der Kirmesgesellschaft Obermendig, ohne deren Equipment (Lichterketten, Bühne, Stromkabel, etc.) ein Fest in Obermendig kaum denkbar wäre, erlebten die Gäste in dem einmaligen Ambiente der romantisch anmutenden, und mit allen Schikanen ausgestatteten Festwiese zwei wunderschöne Tage. „Wir freuen uns, dass außer den Obermendiger Bürgern noch mehr Besucher, als im vergangenen Jahr aus Niedermendig und der umliegenden Region zum Gelingen des Festes beigetragen haben und wir somit auch im nächsten Jahr wieder ein gemeinsames Bungertfest feiern können“, so die Veranstalter gegenüber „Blick aktuell“.
Offizielle Eröffnung mit Fassanstich
Nach der offiziellen Eröffnung am späten Samstagnachmittag und dem damit verbundenen Fassanstich durch die beiden Schirmherren Egon Meid (Ehrenvorsitzender) und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel, sorgte am Abend die unplugged Rock Band „Tea-Empty“ auf der mit vielen bunten Lichtern illuminierten Festwiese für eine tolle Stimmung!
Der um 10 Uhr beginnende Frühschoppen am Sonntagmorgen wurde in diesem Jahr zum ersten Mal von Pro Mendig e. V. mitgestaltet. So hatte Pro Mendig dafür gesorgt, dass die zahlreich erschienenen Senioren, bei denen es sich fast ausschließlich um Mitglieder des von Karl Gunkel vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Vereins handelte von der Thürer Band „Feez“ mit bekannten Mundartliedern bestens unterhalten wurden. Außerdem begeisterten einige Seniorinnen unter der Leitung von Doris Gunkel mit einem Rosentanz. „Wir sind den Handballern von Grün-Weiß, insbesondere Dirk Mohr überaus dankbar, dass wir heute den Frühschoppen organisieren durften“, so Karl Gunkel der im Gespräch mit „Blick aktuell“ darauf hinwies, dass Pro Mendig inzwischen 124 Mitglieder zählt. Auch für das leibliche Wohl der Frühschoppengäste war ausreichend gesorgt. So gab es um 12 Uhr ein deftiges Mittagsmahl aus der Gulaschkanone der Freiwilligen Feuerwehr Mendig und die Obermendiger Fleischerei Adams bot deftige Leckereien vom Grill an.
Um 14 Uhr kamen dann auch noch die Schleckermäuler voll auf ihre Kosten, da die Frauen vom TuS Grün-Weiß ein mit köstlichen Kuchen bestücktes Büffet präsentierten und dazu frisch gebrühten Kaffee anboten. Für die Kinder war ebenfalls bestens gesorgt. Ob es sich um ein Handball-Mini-Feld handelte oder um eine Wurfbude, einen Kinderschmink-Stand, eine Hüpfburg, und vieles mehr - obwohl in diesem Jahr nicht so viele Kinder wie in den Vorjahren vor Ort waren, amüsierten die anwesenden Kids sich prächtig.
Das „Dorf der Feste“
Vor etwa 20 Jahren galt Obermendig noch als das „Dorf der Feste“. „Obwohl hier die Anzahl der Bewohner ständig steigt, sind die ehemals bei der Bevölkerung sehr beliebten Feste, wie zum Beispiel das Wiesenfest vom Gesangverein, das Steinhauerfest vom Steinhauerverein, das Reiterfest vom Reitverein, das Waldfest vom Wanderverein und auch das früher von der Freiwilligen Feuerwehr initiierte Bungertfest inzwischen leider eingeschlafen“, so die Gastgeber von der Handballabteilung TuS Grün-Weiß Mendig. Nachdem die Obermendiger Laurentiuskirmes inzwischen schon einen Kultstatus genießt, konnte 2016 aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit aller Obermendiger Vereine, insbesondere der Handballabteilung vom TuS Grün-Weiß Mendig e. V. das traditionelle Bungertfest auf Hirschbrunn´s Bungert in der Laacher Straße nach einer 15 Jahre währenden Pause mit großem Erfolg wieder mit Leben erfüllt werden. Leider mussten insbesondere die Obermendiger in diesem Jahr ohne ihren lieben Stephan Augst feiern, der jedes Fest mit seinem ansteckenden Optimismus bereicherte. So lautete der Lieblingsspruch des am 8. Juni verstorbenen Priesters und Pfarrers a. D.: „Petrus muss ein Obermendiger sein!“. Dass er mit seiner Aussage auch in diesem Jahr wieder recht hatte, bewies das durchweg herrliche Sommerwetter. FRE
Unter der Leitung von Doris Gunkel präsentierten die Seniorinnen von Pro Mendig einen Rosentanz.
Die Musiker von „Tea Empty“ sorgten für eine tolle Stimmung.
Die Gruppe „Feez“ begeisterte die Senioren u. a. mit bekannten Mundartliedern.
Karl Gunkel mit der ältesten Teilnehmerin Hedi Heuft, die vor zwei Monaten ihren 90. Geburtstag feierte.
