Spätsommerfest in der Kindertagesstätte Mülheim-Kärlich
Festgäste staunten Bauklötze
Mülheim-Kärlich. Konstruktiv und kreativ ging es beim Spätsommerfest der Kindertagesstätte Mülheim-Kärlich zu. Dank des bilderbuchartigen Wetters konnten alle Aktivitäten und Workshops unter freiem Himmel stattfinden. Neben allseits beliebten Spielstationen wie Dosenwerfen, Entenangeln sowie Buddelspaß bei der Schatzsuche in der Sandgrube gab es dieses Mal eine Aktion zum Bauklötze staunen – dies im wahrsten Sinne des Wortes.
Etwa 20.000 Holzbauklötze – alle mit dem gleichen Maß – forderten Jung und Alt dazu auf, gemeinsam konstruktiv zu werden und eigene Bau(kunst)werke zu schaffen. Dabei zeigten sich sowohl unter den Kids als auch den Erwachsenen wahre Statiker, die so manches architektonische Meisterwerk hervorbrachten. Für einige Bauherren (und natürlich auch Bauherrinnen) zählte eher die Ästhetik des eigenen Bauwerks. Andere wetteiferten darum, welcher Turm am Ende der höchste sei. Schließlich entstand eine ganze Turmstadt – sozusagen ein kitaeigenes Manhattan. Sowohl die Akteure als auch die Betrachter staunten Bauklötze, wie viele verschiedene Bautechniken mit nur einer Bausteingröße möglich waren.
Wer vom Konstruieren nicht genug bekommen konnte, hatte die Möglichkeit, mit den 1200 bunten Plastiktrinkbechern zu konstruieren bzw. zu experimentieren. Gemeinsam entwickelten die Becher-Konstrukteure immer wieder neue Ideen, und so entstanden riesige bunte Bechertürme, Bechermauern, Becherpyramiden oder andere kunstvolle Becherinstallationen.
Auch beim Steinebemalen ging es bunt zu, und so kehrte manche Familie abends „steinreich“ heim. Die Hungrigen und Durstigen stärkten sich am Festbüffet mit Siedewürstchen, Brötchen, gesunden Rohkostknabbereien, Kaffee und Kuchen sowie Erfrischungsgetränken. Die Festgäste wirkten rundum zufrieden, und beim abendlichen Aufräumen packten dann nochmal alle getreu dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ tüchtig an.
Ein Dankeschön ging zum Schluss an alle Helfer, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten, ferner an den „X-ground - Kirche der Jugend Koblenz“ für das Ausleihen der 1200 Plastiktrinkbecher sowie an die JuKuWe (Jugendkunstwerkstatt) Koblenz, die die 20.000 Holzbausteine zur Verfügung stellte.
Auch mit den bunten Trinkbecher wurden phantasievolle Gebilde konstruiert.
