Allgemeine Berichte | 29.04.2024

130 Jahre St. Sebastianus Schützenbruderschaft Hambuch 1894

Festgottesdienst, Festumzug und Festkommers

Vor dem örtlichen Bor (Dorfbrunnen) stellten sich der gastgebende Jubiläumsverein zu einem Erinnerungsfoto.  Fotos: TE

Hambuch. Mit einem Festgottesdienst in der örtlichen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer startete die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1894 e.V. heuer in die Festveranstaltung ihres 130. Gründungsjubiläums. Neben den aktiven Vereinsmitgliedern hatten sich zu den Feierlichkeiten auch zahlreiche Ehrenmitglieder, befreundete Schützenvereine aus der Region sowie die Dorfgemeinschaft eingefunden. Letztere formierten sich nach dem Gottesdienst, angeführt vom Spielmannszug „Frei Weg“ Hambuch, zu einem Festumzug durch den Ort. Der erreichte mit der Probstei abschließend sein zuvor avisiertes Ziel. Doch bevor sich der Jubiläumsumzug mit Präses Dr. Volker Malburg und Musikbegleitung nach dort in Bewegung setzte, war es der amtierende Hambucher Schützenkönig und Brudermeister Dietmar Hedger, der die Schützendelegationen traditionell abschritt und zusammen mit den amtierenden heimischen Würdenträgern in Schützenmanier begrüßte.

Mit dem Erreichen der Probstei stellte sich der Jubiläumsverein zunächst am vorgelagerten Bor zu einem Erinnerungsfoto, bevor man sich einem ausführlichen Festkommers mit bester Versorgung für das leibliche Wohl widmete. Laut ihrer Chronik wurde die Schützenbruderschaft Hambuch in 1894 unter dem Leitsatz „Für Glaube, Sitte und Heimat“ gegründet. Analog dieser Aussage versuchen die Vereinsmitglieder, die Tradition auch in die heutige Zeit hineinzutragen. Dabei richtet man sich sowohl nach den christlichen Werten der katholischen Kirche wie der Nächstenliebe. Diesbezüglich zeigt man im Verein schon immer Engagement bei vielen ehrenamtlichen Projekten. Die Liebe zur Heimat lässt sich zudem durch die Anwesenheit und tatkräftige Mithilfe bei Festveranstaltungen in der Gemeinschaft festmachen. Im Rahmen solcher Veranstaltungen bemüht man sich auch um die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sowie Neubürgern. In diesem Zusammenhang legt der Verein größten Wert auf eine funktionierende Gemeinschaft und deren Zusammenhalt in der sich niemand ausgeschlossen fühlt. So stehen auch Spiel und Spaß in der Gemeinschaft sowie die aktive Förderung von Jugendlichen im Schießsport bei den Jubilaren im Vordergrund. In diesem Rahmen bieten die St. Sebastianus-Jünger unter anderem diverse Freizeitaktivitäten wie Zeltlager, die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten und sportliche Aktivitäten an. Dazu gehören neben Biathlon natürlich auch der Schießsport und die damit verbundenen Vergleichswettkämpfe der Vereinsjugend. Seit ihrer Neugründung in 1951 können die Hambucher mit 71 Schützenköniginnen und Königen, 50 Schützenprinzessinnen und Prinzen, vier Bambini-Prinzessinnen und Prinzen, 16 Vatertagköniginnen und Könige sowie zwölf Karabinerkönigen aufwarten. Dazu gesellen sich zahlreiche weitere Erfolge, die die Aktiven der Hambucher Schützenbruderschaft bei überörtlichen Schießwettbewerben errungen haben. TE

Per musikalischen Festumzug ging es für die Hambucher Schützen nach dem Gottesdienst zum Festkommers in die Probstei.

Per musikalischen Festumzug ging es für die Hambucher Schützen nach dem Gottesdienst zum Festkommers in die Probstei.

Vor dem örtlichen Bor (Dorfbrunnen) stellten sich der gastgebende Jubiläumsverein zu einem Erinnerungsfoto. Fotos: TE

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