DRK-Einsatz während Rock am Ring 2017
Festivalunterbrechung wegen Sicherheitswarnung
Evakuierung ohne Verletzte
Kreis Ahrweiler. Unter Einsatzführung vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e. V. waren insgesamt rund 1.500 Einsatzkräfte mit 30 Rettungsfahrzeugen im DRK-Rettungs- und Sanitätsdienst am Nürburgring, in 14 Sanitätsstationen, der DRK-Einsatzleitung und der Einsatzkräfteverpflegung während Rock am Ring 2017 im Einsatz. Der erste Festivaltag wurde aufgrund einer Sicherheitswarnung zur Durchführung erforderlicher polizeilicher Maßnahmen vorzeitig beendet. Die durchgeführte Evakuierung bescherte den DRK-Rettungskräften jedoch keine zusätzlichen Verletzten. Ruhig und gesittet begaben sich die Ringrocker nach dem Abbruch in den frühen Abendstunden des ersten Festivaltages auf dem Weg zu den Campingplätzen und setzten dort das Festival mit kleineren Partys fort. „Die im Sicherheitskonzept festgelegten Maßnahmen zu einer Evakuierung wurden abgearbeitet. Das Konzept hat sich bewährt, denn die Räumung des Geländes verlief ohne Zwischenfälle. Den Festivalteilnehmern gilt für ihre ruhige und geordnete Mitarbeit unser Dank“ sagt Thomas Hocke-Falcke, diensthabender ärztlicher Leiter der DRK-Einsatzleitung am Nachmittag. Insgesamt haben rund 6.500 Besucher die Hilfe des DRK in Anspruch genommen: Fußblasen, Schürfwunden und Prellungen wurden versorgt, erste Zecken entfernt und kleinere Verbrennungen behandelt. 750 Personen wurden durch den DRK-Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.
Pressemitteilung
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Ahrweiler e. V.
Mit rund 1.500 Einsatzkräften und bis zu 30 Rettungsfahrzeugen ist das DRK während Rock am Ring 2017 am Nürburgring im Einsatz, um die notfallmedizinische Versorgung der Festivalteilnehmer zu gewährleisten. Unterstützt werden die Rotkreuzler aus dem Ahrkreis von befreundeten Organisationen aus dem DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e. V. sowie aus dem Großraum Köln-Bonn, Quakenbrück, Hamburg und aus dem Saarland. Foto: Thorsten Trütgen
