Bendorfer Marktmusiken wurden mit einem weihnachtlichen Programm eröffnet
Festliche Klänge begeisterten das Publikum
Nächste Veranstaltung der Marktmusikreihe am Freitag, 2. Februar
Bendorf. Am Vorabend des Dreikönigstages gestaltete der Gospelchor der evangelischen Gemeinde Vallendar zusammen mit dem ehemaligen Kantor der Medardus-Kirche die erste Marktmusik im gerade angefangenen neuen Jahr, zugleich die Eröffnung der 4. Staffel dieser Musikreihe.
Gut 200 Zuhörer lauschten den wunderbaren Klängen der gesungenen und gespielten Musik, die sich immer wieder an bekannten Weihnachtsmelodien orientierte. Mit glockenklaren, leicht wirkenden Stimmen intonierte der Gospelchor zunächst Gesänge, die ihrem Ensemble den Namen gegeben haben.
„Amen“ entwickelte sich in den litaneiartigen solistisch vorgetragenen Einwürfen zu einem musikalischen Gebet.
Chorleiter Stefan Fetsch griff dann auf das klassische Repertoire unserer Weihnachtslieder zurück, stets den Wechsel zwischen temperamentvolleren und ruhigeren Stücken im Auge. Der bekannte Prätorius-Satz „Es ist ein Ros entsprungen“ formte sich in seiner edlen Einfachheit zu einem wahren Höhepunkt der Marktmusik.
Feierliche Stimmung
Gisbert Wüst ergänzte das Vokalprogramm mit passenden weihnachtlichen Orgelstücken, kraftvoll beginnend mit einem „Grand choeur“ von César Franck über zwei französische Noëls.
Besonders reizvoll waren die Variationen über „Il est né le divin enfant“ von Marcel Dupré, die vor allem die Klangfarbenpracht der Klais-Orgel zur Geltung kommen ließ.
Ein Text von Bernhard Kirchgessner, vorgetragen von Dr. Ute Stuhlträger-Fatehpour, führte noch tiefer in die feierliche und festliche Stimmung dieser Marktmusik, die ganz im Zeichen der Menschwerdung Gottes am Vorabend des Dreikönigsfestes stand.
Glockenspielklänge der Orgel leiteten das gemeinsam und im Wechsel mit dem Chor gesungene Schlusslied „O du fröhliche“ ein. Am Ende gab es herzlich dankenden Applaus.
Weiter geht es mit der Marktmusikreihe am Freitag, 2. Februar um 19 Uhr.
Der bolivianische Flötenspieler Hugo Marca musiziert auf diversen Flöten seiner Heimat. Im Kontrast dazu spielt Gisbert Wüst kleine Orgelstücke von italienischen Jesuiten, die in Bolivien als Missionare tätig waren, um dann am Ende zusammen mit Hugo Marca über das bekannte „El condor pasa“ zu improvisieren.
Der Gospelchor der evangelischen Gemeinde Vallendar begeisterte.