Feierliche Eröffnung des ersten Bauabschnittes
Festungspark Asterstein nimmt Formen an
Baudezernent Bert Flöck sprach über den langen Weg bis zum Tag der Gestaltung und Durchführung der Baumaßnahmen
Koblenz. Am Samstag, 19. Oktober wurde um 11 Uhr im Rahmen einer feierlichen Eröffnung der erste Bauabschnitt des Festungsparks Asterstein der Bevölkerung übergeben. Hintergrund dieser Baumaßnahme ist der Plan, Koblenz als Großfestung bis zur BUGA 2029 für die Touristen und Bevölkerung interessanter zu machen.
Das Fort Asterstein wurde zwischen 1818 und 1826 erbaut und war neben der Festung Ehrenbreitstein, der Feste Franz und Fort Konstantin Teil der preußischen Festung Koblenz, die somit nach Gibraltar weltweit die größten und eindrucksvollsten historischen Militäranlagen, bietet.
Im Jahr 2018 wurde für ca. 1,2 Millionen Euro mit dem Umbau des Fort Astersteins zu einem Geschichtspark, begonnen. Im ersten Bauabschnitt wurden um das Reduit Wege und ein Parkgelände mit einer freien Sicht auf die Stadt Koblenz, angelegt.
Festungsanlagen aus Dornröschenschlaf wecken
In seiner Begrüßungsrede sprach Baudezernent Bert Flöck über den langen Weg bis zum heutigen Tag der Gestaltung und Durchführung der Baumaßnahmen. Hier dankte er vor allem dem Architekten Franz Reschke, der den Zuschlag für die Außengestaltung erhielt. „Vor 20 Jahren keimte in der Verwaltung erstmals der Gedanke auf, die Festungsanlagen die sich in einem Dornröschenschlaf befanden zu überprüfen, und sie der Bevölkerung zugänglich zu machen. Mit der Aussicht auf die BUGA 2029 wurde dieser Gedanke erneut in die Überlegung mit einbezogen. Mit der Zusage vom Bund über ca. 2,4 Millionen Euro für die Sanierung des Projekts Großfestung Koblenz, nahm die Idee weiter Formen an,“ fuhr Bert Flöck in seiner Begrüßung fort. Für den Erhalt und die Restaurierung sorgt der im Jahr 2012 neuformierte Verein der Freunde und Förderer des Fort Asterstein e.V.
Seit einigen Jahren führt im Fort der AWO-Kreisverband unter der Leitung von Martin Ott, Sachbearbeiter für Jugendarbeit, erfolgreich die Kinder und Jugend Ferienfreizeit durch.
Trotz des zu Beginn aufkommenden Regens und der erst später scheinenden Sonne, fanden die Besucher Gelegenheit, nach dem Verzehr von leckerem Deppekooche und Getränken, die Anlage näher zu besichtigen.
Bis zur Fertigstellung zur BUGA 2029 kann man der weiteren drei Bauabschnitte mit Erwartung entgegensehen. Koblenz wird mit dieser Maßnahme um einiges im Touristenbereich reicher.
Neu angelegte Wege im Festungspark.
Die Koblenzer Festungsanlagen sollen aus einem Dornröschenschlaf geweckt werden
Das Fort Asterein.
