Allgemeine Berichte | 16.12.2019

Vorhang auf für den vierten Akt: Happy New Beer – Vol.4

Fetzige Musik, Bier und Benefiz

Band engagiert sich für weltweiten menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser

Das vierte „Happy New Beer“-Festival startet am 11. Januar.Fotos: Marcel Labonte

Neuwied. „Als wir 2017 zum ersten Mal unser Happy New Beer!-Festival veranstaltet haben, konnten wir nur hoffen, dass es sich etabliert. Am 11. Januar 2020 dürfen wir bereits zum vierten Mal die Veranstaltung durchführen und freuen uns wirklich sehr, dass sie so großen Anklang gefunden hat“, so Marcel Labonte, Bassist der Band CatEaters. Auf die Frage, was dieses Event so besonders macht, antwortet Bernhard Preuß: „Hinter den meisten Veranstaltungen in diesem Format stecken meist Firmen oder Vereine mit vielen Mitgliedern. Bei uns wird alles von der Band, unseren Familien und Freunden auf die Beine gestellt.“

Das eintägige Indoor-Festival wurde 2017 ins Leben gerufen, um der Band den Traum vom ersten Studioalbum zu ermöglichen. Zudem war es den Musikern wichtig, eine Plattform für neue Bands mit eigener Musik zu schaffen. So wird es in diesem Jahr zum ersten Mal keine Coverband zum Abschluss des Festivals geben, sondern ausschließlich eigene Musik im bunt gemischten Programm.

Den Anfang macht die Nachwuchsband Ruber Taurus mit kraftvollem Alternative Rock! Das dynamische Doppel-Duo ist seit 2019 mit den eigenen Songs unterwegs und sorgt mit Ihrer Show für eine ausgelassene Stimmung. Ausgeklügelte Gitarrensoli und ausgefeilte Texte animieren zum Mitsingen und Mitspringen. Im Nachgang legen die Speedbottles los: Dreckiger Rock’n’Roll angelehnt an die 60er und 70er Jahre, gemischt mit eigenen Elementen und einer gesunden Portion Rotz. Die Speedbottles kümmern sich nicht um musikalische Bewegungen oder kommerzielle Veränderungen, sie ziehen ihr Ding durch. Das macht sie in der heutigen Musikszene einzigartig! Einzigartig ist auch die Hängerbänd, die mittlerweile auf über 30 Jahre Bandgeschichte zurückblickt und sämtliche Bühnen der Welt bespielt hat. Ob auf größeren Festivals (wie auch 2005 auf dem Wacken Open Air) oder in den kleinsten Clubs, die Hängerbänd gibt immer alles und überzeugt als Liveband. Fernab vom Kommerz, wird ihre einzige Lebensphilosophie gelebt: „100% Rock’n’Roll!“ Und das nicht nur auf der Bühne, sondern auch davor und dahinter. Nicht fehlen dürfen natürlich die Gastgeber der CatEaters. Die Lokalmatadore haben im vergangenen Jahr auch international auf sich aufmerksam gemacht. Von Frankreich über Belgien bis hin in die Schweiz waren die vier Musiker unterwegs. Im März 2020 nimmt die Band ihr zweites Studioalbum im Tonstudio 45 unter der Leitung von Kurt Ebelhäuser (Blackmail / Scumbucket) auf. Man darf bereits jetzt gespannt sein! Abgerundet wird das Festival von der Band Roskapankki, die mit einer Mischung aus Ska, Punk, Rock, Reggea, Balkan Sounds und Humpa-Beats automatisch zum Tanzen einlädt. Kulturell gebildet skandiert Roskapankki den Satz vom alten Schiller: „Von der Stirne heiß rinnen muss der Schweiß.“ Und ergänzt: „In Deine Kehle hier, rinnen muss das Bier“. Wie bereits im vergangenen Jahr engagieren sich die vier Musiker mit ihrem Festival auch gemeinnützig. „2019 durften wir Viva con Agua Koblenz auf unserem Festival begrüßen, eine Non-Profit-Organisation, die sich für weltweiten menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt. „Wir haben ihnen Wasser zu Verfügung gestellt, welches sie gegen eine Spende veräußern konnten. Unsere Gäste haben dies so gut angenommen und unterstützt, dass für uns klar war, dass Viva con Agua auch 2020 wieder dabei sein wird“, so Andreas Mieden.

„Ohne Unterstützung wäre ein solches Fest nicht durchführbar.“ so Thomas Spieß. „Wir möchten uns in diesem Jahr bei der DAA Deutsche Angestellten-Akademie GmbH, Transformations-Coach Frau Kovtyk, dem Autoservice Müller aus Treis-Karden, der Firma Lichtblitz aus Mayen, der Raiffeisenbank Eifeltor, Bianka’s Haarzauber aus Pommern und der Fahrschule Alex Lung recht herzlich bedanken für ihre Unterstützung als Werbepartner.“ Auf der Getränkekarte stehen wieder fünf verschiedene Biersorten, Special Shots und eine große Palette an Mischgetränken. Der Eintritt kostet fünf Euro an der Abendkasse, ein Vorverkauf wird nicht stattfinden. Ab 19 Uhr öffnen die Türen der Kaifenheimer Gemeindehalle. Früh da sein lohnt sich, denn es wird eine „Bier-Happy-Hour“ geben. Lassen Sie sich dieses Event nicht entgehen und helfen Sie den lokalen Nachwuchskünstlern auf ihrem weiteren Weg.

Musik und Bier für den guten Zweck.

Musik und Bier für den guten Zweck.

   Das vierte „Happy New Beer“-Festival startet am 11. Januar. Fotos: Marcel Labonte

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