Allgemeine Berichte | 26.02.2019

Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr Kripp

Feuerwehr blickte zurück und nach vorne

Neuer Vorstand um den Einheitsführer und seinen Stellvertreter, Ingo Wolf und Achim Geil, wurde gewählt

Der neue Vorstand um Ingo Wolf und Achim Geil (r. und l.). Foto: AB

Kripp. Ein umfangreicher Jahresrückblick und die Vorstandswahlen sowie ein Ausblick auf die kommenden Termine waren die zentralen Punkte der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kripp. Eröffnet wurde die Versammlung durch Einheitsführer und Stadtwehrleiter Ingo Wolf. Sein besonderer Gruß galt neben den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden dem Ehreneinheitsführer Richard Syberz, den Alterskameraden und dem Vorsitzenden des Förderverein Gerhard Oelsberg. Nach der Verlesung des Protokolls durch Marc Tiltmann, gaben Einheitsführer Ingo Wolf, Jugendfeuerwehrwart Benjamin Franzen, Heinz Delord und Herbert Franzen für die Altersmannschaft und Gerhard Oelsberg für den Förderverein die Berichte zum Jahresrückblick. Kassierer Matthias Kunz legte das Zahlenwerk offen. Ihm galt der Dank für die exzellente Kassenführung, bevor die Kassenprüfer Tobias Richter und Thomas de Jong den Kassenprüfbericht verlasen und dank der einwandfreien Kassenführung die Entlastung des Kassierers und des Vorstands beantragten. Bei den anstehenden Wahlen wurden Matthias Kunz als Kassierer und Marc Tiltmann als Schriftführer in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen Beisitzer für die Aktiven wählte die Versammlung Thomas Schmitt und zum neuen Beisitzer für die Alterskameraden Herbert Franz. Da beide zuvor im Festausschuss waren, wurde dieser nachbesetzt. Hierzu wurden Marcus Michael und Joscha Malecki gewählt. Zu Kassenprüfern wurden Daniel Schwarz, Christian Laux und Florian Boes gewählt. Einheitsführer und stellvertretender Einheitsführer, Ingo Wolf und Achim Geil, sind Kraft ihres Amtes erster und zweiter Vorsitzender.

Rekordjahr an Einsätzen

In seinem Jahresbericht ging Einheitsführer Ingo Wolf auf ein Rekordjahr an Einsätzen ein. 76 Einsätze, das sei ein Rekord, den er in der Statistik der Feuerwehr Kripp noch nie gelesen habe. Wenn man allerdings genauer hinschaue, relativiere sich diese Zahl sehr schnell.

„Durch die beiden Hochwasserwellen gleich zu Beginn des Jahres waren dies allein 15 Einsatztage, die alle als separater Einsatz zu werten sind. Und so teilt sich die Anzahl der 76 in folgende Bereiche auf. Die Feuerwehr Kripp wurde in 2018 zu zwölf Brandeinsätzen und zehn Einsätzen für eine Hilfeleistung alarmiert. Hinzu kommen zehn Einsätze im Bereich Wasserschutz, egal ob Person im Rhein oder havarierte Motorjacht“, so Wolf. Des Weiteren seien sechs Brandsicherheitswachen und vier BMA-Alarme absolviert worden.

Zudem habe die Kripper Feuerwehr beim Brand in Oedingen die Einsatzbereitschaft für das Stadtgebiet hergestellt. Auch die Zahl der Unwettereinsätze schlage mit 19 Einsätzen zu Buche. An zwei Tagen im Juni sei an zehn unterschiedlichen Einsatzstellen Leuten oder Firmen geholfen worden, die durch den Regen Wasser im Keller oder sogar in der Wohnung hatten. Über das Jahr verteilt seien noch acht Zugabsicherungen verschiedener Festzüge in Kripp hinzugekommen. Somit ergebe sich die Zahl von 76 Einsätzen für Kripp.

Schlagkräftige Truppe

Hinzugekommen seien zudem noch die Aus- und Fortbildungen sowie die elf praktischen Übungen und die gesamtstädtischen Ausbildungstage und -abende. Wolf erinnerte zudem an das 20-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr und die Einweihung und Einsegnung des neuen M-Bootes, den Martinstag und die Weihnachtsfeier.

Derzeit habe die Einheit Kripp 45 Aktive und die beiden Schiffführer. Die Altersmannschaft umfasst 15 Mitglieder und die Jugendfeuerwehr acht. Der Dank galt zum Schluss allen, die sich in der Kripper Feuerwehr engagieren. Doch noch einen Appell gab es: „Bitte bringt euch zukünftig weiterhin oder noch mehr in die Aktivitäten der Feuerwehr mit ein. Denn nur so kann unsere Kripper Feuerwehr auch in den nächsten Jahren weiter als tolle und schlagfertige Truppe bestehen“, so Wolf. AB

Der neue Vorstand um Ingo Wolf und Achim Geil (r. und l.). Foto: AB

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