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Würdigung verdienter und langjähriger Feuerwehrangehöriger in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Feuerwehr lebt Gemeinschaft vor

Goldenes Feuerwehr-Ehrenzeichen ging an sieben Feuerwehrmitglieder aus der Verbandsgemeinde Bad Breisig

Feuerwehr lebt Gemeinschaft vor

Durften sich über das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen freuen: die Geehrten aus der Verbandsgemeinde Bad Breisig. Foto: FotoFIX

19.11.2016 - 11:30

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Es waren alles andere als alltägliche Auszeichnungen, die Landrat Dr. Jürgen Pföhler kürzlich in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltung vergab. Insgesamt 37 Feuerwehrangehörige wurden an diesem Abend in feierlichem Rahmen für 35-jährige bzw. 45-jährige Tätigkeit in Reihen der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen gewürdigt. Mit Christoph Bast (Brohl), Peter Göbels (Waldorf), Guido Hommen (Brohl), Stefan Marx (Waldorf), Uwe Schäfer (Bad Breisig), Erich Seul (Waldorf/Fachbereichsleiter sowie Leiter des Verwaltungsstabes der Kreisverwaltung) und Wolfgang Zils (Bad Breisig) erhielten auch sieben Feuerwehr-Kameraden aus der Verbandsgemeinde Bad Breisig diese seltene Auszeichnung.

„Es freut mich, heute einigen besonders verdienten Feuerwehrmitgliedern das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für ihr hohes persönliches Engagement um die Sicherheit der Bevölkerung im Kreis Ahrweiler aushändigen zu können. Die Freiwilligen Feuerwehren sind wichtige Garanten für die Sicherheit in unserem Land. Hervorzuheben ist aber auch die große gesellschaftspolitische Verwurzelung. Bei fast jeder größeren Veranstaltung auf Ortsebene sind die Feuerwehren mit dabei. Ich denke dabei beispielsweise an die Absicherung von Festzügen. Dies wurde und wird jetzt aktuell bei den vielen Martinsumzügen kreisweit wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dieses Engagement ist für das Gemeinwohl unverzichtbar“, betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler in seiner Festansprache und würdigte auch die herausragenden Leistungen der Wehrleute sowie der anderen Helfer beim Jahrhunderthochwasser, das Anfang Juni in einigen Orten des Kreises Ahrweiler verheerende Schäden verursachte. Daran, dass keine Menschen körperlichen Schaden nahmen, hatten sicherlich auch die Einsatzkräfte der Feuerwehren großen Anteil.


Ehrenamtlicher Einsatz ist alles andere als selbstverständlich


Darüber hinaus unterstrich Dr. Jürgen Pföhler, dass ehrenamtlicher Einsatz für die Gesellschaft alles andere als selbstverständlich ist und der Kreis die Blauröcke weiterhin bestmöglich unterstützen werde.

„Alle Feuerwehrfrauen und -männer leisten eine unbezahlbare Arbeit. Es ist beileibe keine Selbstverständlichkeit, sich über drei beziehungsweise vier Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich zu betätigen und dabei seine Gesundheit, im Extremfall sogar sein Leben, für andere einzusetzen.

Hierfür gilt allen Feuerwehrangehörigen Dank und Anerkennung. Der Kreis, aber auch ich persönlich, haben hohen Respekt vor diesen Frauen und Männern, die uns vorleben, wie eine Gesellschaft als Gemeinschaft funktionieren kann. Wir belassen es dabei aber nicht bei bloßen Worten, sondern leisten auch aktive Unterstützung nach besten Kräften. Allein seit 2009 wurden 3,8 Mio. Euro in den Brand- und Katastrophenschutz sowie den Rettungsdienst investiert. Mit dem Haushalt 2015 wurde wieder ein Zehn-Jahres-Plan auf den Weg gebracht, der alleine im Feuerwehrbereich Investitionen von 1,6 Millionen Euro beinhaltet. Die Ersatzbeschaffung des in der Kreisstadt stationierten Gerätewagens Atemschutz läuft. Hierfür wird jetzt ein Mehrzweckfahrzeug drei beschafft. Dieses war ursprünglich als Mehrzweckfahrzeug zwei vorgesehen, wurde aber jetzt aufgrund der Erkenntnisse aus den Hochwasser- und Starkregenereignissen auf ein geländegängiges MZF drei umgestellt. Dieses Fahrzeug hat eine höhere Watfähigkeit und Zuladung und kann daher unter anderem auch zum Sandsacktransport in von Hochwasser betroffenen Bereichen eingesetzt werden“, so Dr. Jürgen Pföhler.


Bastian Friedrich neuer Kreis-Atemschutz-Gerätewart


Anschließend galt es, den scheidenden Kreis-Atemschutz-Gerätewart Heinz Rieck (Ahrweiler) zu verabschieden. Heinz Rieck bekleidete diese verantwortungsvolle Position 18 Jahre lang und wurde dafür mit dem Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande ausgezeichnet. Mit Bastian Friedrich kommt der Nachfolger von Heinz Rieck ebenfalls aus Ahrweiler, der an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule die entsprechenden Lehrgänge absolvierte. Außerdem wurden mit Georg Theisen (Niederzissen/Ausbilder für Maschinisten für Löschfahrzeuge), Kevin Wassong (Remagen-Kripp/Ausbilder für Bootsführer) und Martin Göddertz (Holzweiler/Ausbilder für Grundausbildung und Truppführer) drei Wehrleute zu Kreisausbildern bestellt.

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Schäfer überfährt eigenes Schaf

Susanne Hildebrand :
Ich fuhr hinter dem Transport... ab Irlich hatte ich denn vor mir. Viel zu eng hatten wir die Tiere es im Hänger, in linz geschah das Unglück dann.. Ich hoffe es passiert was.. Und was mich interessiert, wie geht's den Tieren? Eines wäre am Huf verletzt. Es blutete stark das andere lag Schockstarr auf der Kreuzung, wes wieder mit dem den Hängereifen2 fach überrollt an Hals und Bauch
Georg Schäfer:
@Marion Morassi: Nach der Wende wurde die Berliner Clara-Zetkin-Straße nicht um-, sondern lediglich rückbenannt. Man hat den fürchterlichen Unsinn der SED-Machthaber korrigert, einer traditionsreichen Straße im Herzen Berlins aus ideologischen Gründen ein neues Etikett anzukleben. Im Übrigen haben die beiden Vorkommentatoren ja nicht gesagt, dass Umbenennungen generell nicht möglich/zulässig seien. Sondern, dass sie im Fall der Straßen, die den Namen von Städten der ehemaligen deutschen Ostgebiete, nicht sinnvoll sind.
Georg Schäfer:
Völliger Stuß. Danzig, Breslau, Tilsit & Co. sind Jahrhunderte alt und haben ihre Namen schon lange vor dem Nationalsozialismus getragen. Im Übrigen gibt es auch deutsche Namen für Städte, die noch nie zu Deutschland gehört haben (z.B. "Mailand" für Milano, "Athen" für Athinas oder "Moskau" für Moskwa. Umgekehrte machen es die anderen mit deutschen Städten ja genauso (Munich, Francoforte, Dráždany ...). Wo bitteschön soll also das Problem sein? Was will der Mann? Die Erinnerung an die deutsche Geschichte Breslaus auslöschen und so tun, als ob es von jeher ein polnische Stadt gewesen wäre?
juergen mueller:
Liebe Frau Morassi, müssen Sie auch nicht, denn ich habe damit überhaupt kein Problem. Im Grunde genommen ist mir jeder Strassenname wurscht, Hauptsache, ich komme dahin, wo ich hin will. Was mir nicht wurscht ist, ist, wie penetrant einerseits manche Volksvertreter darauf bedacht sind, Dinge auszulöschen, die uns auf irgeneine Art u. Weise mit dem Nationalsozialismus, somit unserer Vergangenheit, in Verbindung bringen - andererseits aber wortstark dafür plädieren, dass wir diese Zeit mit ihren Greueltaten nie aus unserem Gedächtnis streichen dürfen. Gibt es nicht wichtigeres? Doch gibt es, scheint nur noch nicht bei jedem angekommen zu sein. Im übrigen, diese braune Vergangenheit ist nicht nur durch Strassenschilder präsent, sondern vor allem durch politische Institutionen auf zwei Beinen, um deren Austausch man sich Sorgen machen sollte. Das beschäftigt die Mehrheit der Menschen - keine Strassenschilder.
juergen mueller:
Den Sinn und Zweck dieser Sommerreise verstehe ich trotzdem nicht.Braucht es eine Rundreise,um die Probleme,mit denen Menschen im Hartz-IV-Bezug konfrontiert sind u.werden, kennenzulernen? Was den Behördendschungel u.unsere schwerfällige,sich immer nur an Vorschriften klammernde Bürokratie angeht,so müsste diese Ihnen,Frau Köbberling,wie mir auch,bekannt sein,ebenso wie die anderen Probleme,mit denen diese Menschen zu kämpfen haben.Ebenso das jahrzehntelang wissentlich vernachlässigte Problem von bezahlbarem Wohnraum/Sozialwohnungen.Und wie es Menschen geht,die von Hartz-IV leben (müssen),ganz einfach, leben Sie,Frau Köbberling einmal einen Monat davon,dann wissen Sie es.Wenn Sie allerdings diese PROBLEME bisher nicht kannten (bei all der Popularität,die diese im immerwährenden Zeitenwandel einnehmen),dann weiss ich nicht,für was Sie sich überhaupt interessieren.Dieses ewige "sich kümmern-sich dafür einsetzen-Unterstützung zusagen" ist reiner politischer Wortnebel u.nichts wert.
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