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Engeln feierte seine traditionelle Kirmes

Feuerwehr und Bürgerverein erwiesen sich als gute Gastgeber

06.06.2017 - 10:50

Kempenich. Traditionell feiert der Kempenicher Ortsteil Engeln an Pfingsten seine Kirmes. Feierte man früher stets an Pfingstmontag dieses Fest, so findet seit dem letzten Jahr die Kirmes am Pfingstsonntag statt. Für die Gäste hatten der Bürgerverein und die freiwillige Feuerwehr Engeln als Veranstalter der Kirmes alles vorbereitet, dass ein fröhliches Fest stattfinden konnte. In diesem Jahr spielte auch der Wettergott mit, sodass man bei Sonnenschein in bewährter Weise das Fest feiern konnte. Am Sonntagmorgen traf man sich im Bürgerhaus zum traditionellen Frühschoppen, der von der Bevölkerung und vielen Gästen angenommen wurde. Auch Ortsbürgermeister Stefan Friedsam war gekommen, um gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Bürgervereins, Ortsvorsteher Jens Schäfer, und Wehrführer Ronny Kunze mit dem Fassanstich die diesjährige Kirmes offiziell zu eröffnen

. Bereits kurz nach Eröffnung des Frühschoppens waren unter anderem auch bereits Abordnungen befreundeter und benachbarter Wehren am Gerätehaus vertreten.


Kulinarisch gab es keine offenen Wünsche


Bei schönem Sommerwetter hatten die Gastgeber für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Während die Feuerwehr Engeln für die gekühlten Getränke sorgte, waren die Mitglieder des Bürgervereins für die hungrigen Gäste zuständig und sorgten mit viel Schmackhaftem vom Grill dafür, dass niemand zu hungern brauchte.

Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen, der in ausreichenden Maß von den Frauen des Ortes gebacken und gespendet worden war.

Auch für die Kinder hatte man vorgesorgt. Eine große Hüpfburg sowie weitere Kinderbelustigungen warteten auf die kleinen Besucher, die gerne das Angebot annahmen. Dazu gab es auch viel Spaß nicht nur für die Kinder beim Nagelbalken und der Bierrutsche. Die Jugendfeuerwehr Oberes Brohltal zeigte dazu in einer Schauübung bei einem Löschangriff ihr Können.

Am Nachmittag stand dann auch noch die Einsegnung des neuen MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) der Feuerwehr Engeln an. Das mit einer Zugvorrichtung für den bisherigen Feuerwehranhänger mit der Tragkraftspritze versehene Fahrzeug wurde von Pfarrer Erich Fuchs eingesegnet.

Er erbat Gottes Segen für das Fahrzeug und wünschte seiner Besatzung möglichst wenige Einsätze und wenn, dann stets eine glückliche und erfolgreiche Rückkehr vom Einsatzort. Bürgermeister Bell informierte die Wehr in diesem Zusammenhang über die Überlegungen, die drei Wehren Kempenich, Engeln und Spessart in einem gemeinsamen neuen Feuerwehrgebäude unterzubringen.


Beförderungen für Ronny Kunze und Sascha Rausch


Der bisherige Wehrführer Ronny Kunze, der zunächst mit der vorübergehenden Wahrnehmung des Amtes beauftragt war, hat in der Zwischenzeit die Ausbildung zum Gruppenführer erfolgreich abgeschlossen wie auch sein Stellvertreter Sascha Rausch. Beide konnten von Bürgermeister Johannes Bell nunmehr offiziell zum Wehrführer beziehungsweise Stellvertreter ernannt werden.

Sie legten beide den Amtseid als Ehrenbeamter der Verbandsgemeinde Brohltal ab und erhielt ihre Ernennungsurkunden gleichzeitig mit der Beförderung zum Brandmeister. Zu den ersten Gratulanten gehörten die beiden stellvertretenden Wehrleiter der Verbandsgemeinde Brohltal Nils Schroer und Markus Meid sowie Ortsbürgermeister Stefan Friedsam. Neu in die Wehr eingetreten ist Andreas Diewald mit dem Rang eines Oberfeuerwehrmannes. Er ist aus Kehrig nach Engeln gezogen und hat sich der örtlichen Wehr angeschlossen.

Wehrführer Ronny Kunze und seine Mannen von der Engelner Feuerwehr sowie Ortsvorsteher Jens Schäfer und seine Vorstandskollegen vom Bürgerverein waren mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. Man freute sich über die vielen Gäste. Sie lobten im Namen der Veranstalter besonders die fleißigen Helfern sowie die vielen Kuchenspender für ihr Engagement. So klang der Tag schließlich in einem Dämmerschoppen aus. Die Veranstalter werden sicher auch im kommenden Jahr wieder alle Register ziehen, um dann ihre Gäste erneut zufriedenzustellen. WK

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Kommentare
Uwe Klasen :
Nun ja, für diejenigen, die in dieser Gesellschaft gut Verdienen, lohnt sich der sogenannte Öko-Landbau (wie Herr Mueller richtigerweise bereits klarstellte)! Sie können sich die teuren Lebensmittel leisten. Leider wird es aber aber durch den sogenannten Ökolandbau für die in Zukunft zu erwartenden 10 Milliarden Menschen nicht genügend Lebensmittel geben. Die in Deutschland verpönte Grüne Gentechnik hilft dort schon heute weiter und nur diese kann für Milliarden von Menschen genügend Lebensmittel bereit stellen, nicht diese Öko Lifestyle-Produkte für einige wenige!
juergen mueller:
Das mit dem "auf was stolz zu sein" bedeutet noch lange nicht,dass hier alles positiv zu sehen ist,vor allem (Alarm),wenn die Politik der Meinung ist,etwas für gut zu befinden.Der ÖKO-Anbau hat eben nicht nur Gutes zu verzeichnen.Die ökologische Landwirtschaft verzichtet angeblich "weitgehend" auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln u.Mineraldünger (so sollte es sein - besser wäre noch,ganz darauf zu verzichten).Ökologisch wirtschaftende Betriebe importieren ihre Nährstoffe von "konventionellen" Betrieben,wie konventionelle Betriebe auch.In der ökologischen Landwirtschaft sind "Kupfer u.Schwefel" zugelassen.KUPFER weist aber eine höhere Ökotoxizität als viele Fungizide der konventionellen Landwirtschaft auf,besitzt die Wassergefährdungsklasse 2,ist "sehr giftig",hat in Gewässern (Grundwasser) längerfristig schädliche Wirkungen wie auch gesundheitliche beim Menschen (z.B.Leberschäden).Auch darauf kann Frau Höfken stolz sein,weil sie es nicht für erwähnenswert hält.
Siegfried Kowallek:
Sicherlich ist es richtig, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg zu viele Revanchisten gab, die auf ein erneutes Deutschland in den Grenzen von 1937 orientierten, und dass die fraglichen Straßenbenennungen in diesem politischen Klima erfolgten. Dennoch sind die historischen deutschen Ortsnamen dadurch nicht besudelt. Insofern ist es wichtig, mit diesen Namen gemäß dem heutigen Erkenntnisstand unter Berücksichtung auch der positiven Entwicklungen durch und nach Willy Brandts Ostpolitik im Sinne europäischer Erinnnerungskultur verantwortungsvoll umzugehen, ohne in den Irrtum zu verfallen, dass unsere osteuropäischen Nachbarn es goutieren, dass wir die deutsche Vergangenheit verleugnen, welche zu respektieren für sie inzwischen kein Problem ist. Siegfried Kowallek, Neuwied
juergen mueller:
Mal ehrlich, Herr Huste. Wen interessiert es, wie die Strassen in den jeweiligen Ländern heute heissen und liest hierzu zur Aufklärung angebrachte "kleine" Schilder? Mit was sich unsere Politik heutzutage so beschäftigt ist mir unbegreiflich. Ihr Aufklärungsbedarf unserer unvergessenen Vergangenheit in Ehren, spenden Sie das Geld für diese "kleinen" Schilder lieber einer "Tafel" - die können es gebrauchen.
Wolfgang Huste:
Ergänzend zu meinem vorherigen Kommentar noch folgende Anmerkungen: Das Ministerium für Vertriebene wurde 1969 im Zuge der Ostpolitik von Willy Brandt unter heftigem Protest aufgelöst. Unter dem Minister Theodor Oberländer waren 75 % der Planstellen mit ehemaligen Mitgliedern der NSDAP besetzt. Im Schulatlas war Deutschland dreigeteilt: Bundesrepublik Deutschland, SBZ und Ostdeutschland (unter polnischer Verwaltung). Die Politik suggerierte, dass es wieder zu einem Deutschland in den Grenzen von 1937 kommen würde. In diesem politischen Klima kam es zur Benennung der strittigen Straßennamen Tilsiter, Stettiner, Breslauer usw..
juergen mueller:
Natürlich habe ich mich als "Abgeordneter" ... !!! Also vorher nicht! Muss man erst Abgeordneter werden, um sich dafür, wie auch für andere profunde Dinge zu interessieren? Das sind Sommermärchen, Herr Oster.
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