Allgemeine Berichte | 28.09.2021

Jugendliche des Jugendbahnhofs Remagen informieren über den Fairen Handel

Filmprojekt zum Thema „Fairtrade“

Die Auseinandersetzung mit dem Fairen Handel ist zunehmend ein wichtiges Thema in der Kinder- und Jugendpflege

Projektgruppe von links nach rechts: Rabia Gördebil, Johanna Neureuter, Luisa de Hesselle und Marlon Obam Obam. Foto: privat

Remagen. In der Woche vom 16. bis zum 20. August haben drei Jugendliche im Jugendbahnhof Remagen ihren eigenen Film über den Fairen Handel gedreht. Schon Ende des vergangenen Jahres beschäftigten sich die Jugendpflegerinnen Aileen Buschmann und Maike Kriechel der Stadt Remagen mit der Thematik Umwelt, Nachhaltigkeit, Fairer Handel. Im Rahmen dessen nahmen sie an einem Onlineseminar zum Thema „Faires Jugendhaus“ teil. So entstand eine Projektgruppe aus sieben interessierten Jugendlichen und den beiden Mitarbeiterinnen des Jugendbahnhofs. Absicht der Gruppe ist es, Aktionen zum Fairen Handel durchzuführen, um zum einen junge Menschen über die Thematik zu informieren, aufzuklären und zu sensibilisieren und zum anderen die Auszeichnung „Faires Jugendhaus“ zu erhalten. Die Auseinandersetzung mit dem Fairen Handel ist zunehmend ein wichtiges Thema in der Kinder- und Jugendpflege. Es regt junge Menschen an sich kritisch mit ihrem eigenen Konsum und ihrer Umwelt auseinanderzusetzen und einen eigenen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit zu leisten. Deshalb ist es das Ziel der Akteure der AG Faires Jugendhaus der Evangelischen Jugend im Rheinland mit der Kampagne „Faires Jugendhaus“ Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit dafür zu begeistern, sich mit dem Leitgedanken des Fairen Handels und weltweite Gerechtigkeit zu beschäftigen und selbst aktiv zu werden. Nachdem mehrere Vorschläge zu möglichen, thematischen Aktionen innerhalb der Projektgruppe besprochen wurden, stand für die Jugendlichen Luisa, Marlon und Rabia schnell fest, dass sie sich intensiver damit auseinandersetzen wollen. Es war ihnen besonders wichtig, ihre Mitmenschen zu diesem Thema aufzuklären und so entstand die Idee einen eigenen Film über das Thema Fairtrade zu drehen. Unterstützt wurde das Filmprojekt von Johanna Neureuter, Studentin der sozialen Arbeit an der Hochschule Koblenz. Auch hier warf die Corona-Pandemie ihre Schatten auf das Projekt. Nach mehreren Planungstreffen, welche anfangs noch online stattfinden mussten, konnte die konkrete Umsetzungsphase beginnen. Die Jugendlichen ließen ihren Vorstellungen und Ideen freien Lauf. Eine Woche lang haben die drei sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Es wurde gedreht, geschnitten und sogar ein Interview mit der Mitarbeiterin Silke Olesen vom Weltladen in Remagen geführt, welches im Film gezeigt wird. Die praktische Umsetzung ließ sich mit der Unterstützung des Instituts für Medien und Pädagogik RLP realisieren, welches dem Jugendbahnhof das umfangreiche Equipment zur Verfügung stellte. So war es den Jugendlichen möglich mit einem professionellen Kamerasystem zu arbeiten und Erfahrung im Umgang mit diesem zu erlangen. Die Filmprojektgruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, mit diesem Film möglichst viele Menschen zu erreichen und für das Thema Fairtrade zu sensibilisieren. Im besten Fall findet ein bewussteres Denken statt. Dafür wird der Film auf der Homepage des Jugendbahnhofs und auf YouTube veröffentlicht werden.

Pressemitteilung

Stadt Remagen

Projektgruppe von links nach rechts: Rabia Gördebil, Johanna Neureuter, Luisa de Hesselle und Marlon Obam Obam. Foto: privat

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