Ausstellung des Bildhauers Klaus Winter im b-05
Finissage "Grenzüberschreitungen"
Am Sonntag, 4. Juli, um 15 Uhr
Montabaur. Einen Querschnitt durch das bildhauerische Werk von Künstler Klaus Winter lässt sich noch bis zur Finissage am 4. Juli im Montabaurer b-05 bewundern.
Klaus Winters Werk beschränkt sich nicht auf die Form als Selbstzweck. Häufig sind seine Arbeiten geprägt von der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und Befindlichkeiten und von ihm gesehenen Sinnzusammenhängen des menschlichen Seins, wodurch sie quasi zur Form gewordenen philosophischen Betrachtung werden, die die Betrachter zum Nachdenken anregen. Für seine in bislang in 76 Einzel- und Gruppenausstellungen im In-und Ausland , u. a. in Belgien, Frankreich , Spanien und Israel gezeigten Arbeiten verwendet Winter neben Stein, auch Holz und Metall, wobei er die unterschiedlichen Materialien auch gerne kombiniert.
In Montabaur erinnert das von ihm geschaffene, am 04. Juli 2016 enthüllte Denkmal oberhalb des Wolfsturmes an die Stelle, wo Captain Walter H. Schulze, der die
Botschaft vom Ende des Ersten Weltkrieges in den Westerwald bringen sollte, am 28. Juni 1919 mit seinem Flugzeug abgestürzt ist. Die Arbeit „Griff über die Grenzen“ ist seit September 2018 am Turm der Montabaurer Stadtmauer „Am Walpadayn“, links vom Eingang des Historica-Gewölbes in der Hospitalstraße, zu betrachten.
Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stadt Montabaur erstellt wurde, ist noch bis zum 4. Juli zu besichtigen.
Öffnungszeiten:
Fr. ab 17 Uhr, Sa. ab 14 Uhr
Sonn- und Feiertags ab 11 Uhr
Die Schließzeiten richten sich nach Besuch und Wetterlage.
Finissage: So., 04.07.2021, 15:00 Uhr
