Allgemeine Berichte | 18.05.2016

Erster Beigeordneter Holger Jung informierte über Stand der Bauprojekte in Meckenheim

Flüchtlinge packen kräftig mit an

Die fleißigen Handwerker zeigten Holger Jung das fast fertigrenovierte Objekt. StF

Meckenheim. Über die aktuelle Situation der Flüchtlinge in der Stadt Meckenheim sowie die Umsetzung der Baumaßnahmen nach den diversen Ratsbeschlüssen informierte der Erste Beigeordnete Holger Jung. An der Zahl der Flüchtlinge hat sich nichts geändert.

Nach wie vor gibt es in Meckenheim 430 Flüchtlinge. Die Zahl ist seit Jahresbeginn aber konstant geblieben, was den Druck bezüglich der Unterbringungsmöglichkeiten etwas nimmt. Am Siebengebirgsring sind derzeit 75 Flüchtlinge und 15 Obdachlose in 35 Jahre alten Gebäuden in Blockbauweise untergebracht, die noch aus dem Bestand der ehemaligen DDR stammen und entsprechend renovierungsbedürftig sind. Hier packen nun die Flüchtlinge selbst mit an.

Unter Hilfestellung der Stadt, die auch die Materialien stellt, wurde inzwischen das erste Haus komplett von innen neu aufpoliert. Dabei kommen die handwerklichen Fähigkeiten der Flüchtlinge voll zum Einsatz, die sich im Trockenbau und im Anstreicherhandwerk gut auskennen. Hoch zufrieden zeigten sich Holger Jung und Flüchtlingskoordinator Joachim Neienhius-Wibel über die guten Ergebnisse.

Neue Unterkünfte entstehen

Hier entsteht auch das neue Objekt der Meckenheimer Wohnungsbaugesellschaft. In Sichtweite zu den Bauaktivitäten des Siebengebirgsrings werden die beschlossenen Unterkünfte für die Flüchtlinge in Holzständerbauweise aufgestellt. Dabei verfolgt die Stadt das Ziel, die Flüchtlinge so schnell als möglich dort unterzubringen und unter anderem die Belegung der Hallen abzubauen. Ebenfalls soll die Zahl der angemieteten Wohnungen reduziert werden.

„Bei der Belegung wird die Stadt Entscheidungen treffen müssen“, wie Holger Jung betonte. „Priorität hat dabei aber die jeweilige Familiensituation. So will man Familien aus Syrien, welche eine hohe Bleibeperspektive haben, möglichst komplett an einem Standort unterbringen, um auch die Integration zu erleichtern.“

STF

Holger Jung erläutert die neuen Unterkünfte in Holzständerbauweise.

Holger Jung erläutert die neuen Unterkünfte in Holzständerbauweise.

Die fleißigen Handwerker zeigten Holger Jung das fast fertigrenovierte Objekt. Fotos: StF

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