Allgemeine Berichte | 12.12.2020, 13:04 Uhr

Staatssekretär Clemens Hoch: 1,2 Millionen Euro für Entwicklung der westlichen Altstadt

Förderbescheid übergeben

Staatssekretär Clemens Hoch (links) überreichte den Förderbescheid in Höhe von 1,2 Millionen Euro an Oberbürgermeister Achim Hütten (rechts). Darüber freuen sich auch Anne Degen, Leiterin Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung, und Beate Häuser (2. von rechts) vom Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung.Foto: Stadt Andernach/Maurer
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Andernach. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, hat in Andernach einen Förderbescheid in Höhe von 1,2 Mio. Euro an den Oberbürgermeister der Stadt Andernach, Achim Hütten, übergeben. Die Fördermittel entstammen dem Bund-Länder-Programm „Städtebauliche Erneuerung“. Damit wird im historischen Stadtbereich Andernachs z. B. der Ausbau von Straßen, Wegen und Plätzen ermöglicht. „Ziel der Landesregierung ist es, gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Rheinland-Pfalz zu schaffen. Auf dem Land fördern wir deshalb verstärkt die Digitalisierung, wohingegen der Fokus in den Städten auf der Erneuerung von Problembezirken liegt. Das Bestreben ist es, diese lebenswerter zu gestalten“, betonte der Staatssekretär bei der Übergabe des Förderbescheids. Rund 4,7 Mio. Euro setzen Land und Bund ein, um Bereiche der westlichen Altstadt zu sanieren. Dazu gehören beispielsweise der Ausbau des Kirchhofswegs, der Straße „Auf der Wick“ sowie der Kirchstraße. OB Achim Hütten ist froh auch angesichts knapper kommunaler Kassen über die Förderung: „Die Altstadt ist das Herzstück von Andernach. Dieses Herzstück zu erhalten, zu sanieren und zu modernisieren ist eine Herkulesaufgabe, die wir alleine nicht stemmen können. Besonders freut mich, dass sich auch zahlreiche Eigentümer in diesem Bereich an dem Projekt beteiligt und ihre Häuser aufwändig saniert haben.“

„Die Stadt Andernach ist seit vielen Jahren ein Förderschwerpunkt der Städtebauförderung und wird seit 2014 seitens des Landes mit dem Höchstfördersatz unterstützt. Die nun erhaltenen Landesmittel in Kombination mit den Bundesmitteln erlauben der Stadt Andernach, sich weiterzuentwickeln. Historische Stadtbereiche auszubauen und neu zu gestalten steigert die Attraktivität der Stadt“, so der Chef der Staatskanzlei.

Seit 2009 ist Andernach mit seinem Fördergebiet „Westliche Altstadt“ Teil des Bund-Länder-Programms „Städtebauliche Erneuerung“. Dieses umfasst ca. 11 ha und wird bis 2022 mit insgesamt 5,2 Mio. Euro gefördert. Herausragende Maßnahmen in der Gesamtentwicklung der Stadt sind neben der Gestaltung des „Historischen Gartens“ auch die Umgestaltung des Kirchenumfeldes, die Errichtung eines Parkdecks sowie der Ausbau des Steinwegs. Diese Projekte sind mittlerweile abgeschlossen. Die Stadt Andernach wurde erstmals 1972 in das Programm „Städtebauliche Erneuerung“ aufgenommen und erhält seitdem Bundes- und Landesmittel. Bisher konnten mit Bundes- und Landesmitteln Maßnahmen in Höhe von rund 25,69 Mio. Euro ermöglicht werden.

Gemeinsame Pressemitteilung

von Staatskanzlei

und Stadt Andernach

Staatssekretär Clemens Hoch (links) überreichte den Förderbescheid in Höhe von 1,2 Millionen Euro an Oberbürgermeister Achim Hütten (rechts). Darüber freuen sich auch Anne Degen, Leiterin Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung, und Beate Häuser (2. von rechts) vom Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung.Foto: Stadt Andernach/Maurer

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