Verbundkrankenhauses Linz - Remagen
Fördervereine beiderseits des Rheins mit wachsender Bedeutung
Linz/Remagen. Zu einem Gedankenaustausch mit Thomas Werner, dem Geschäftsführer des Verbundkrankenhauses trafen sich kürzlich Lorenz Denn, Vorsitzender des Fördervereins Krankenhaus Maria Stern Remagen und Helmut Muthers, Vorsitzender des Fördervereins Franziskuskrankenhaus Linz.
Die Vorsitzenden der Förderverein wollten zum einem aus erster Hand Informationen über die aktuelle Situation des Verbundkrankenhauses erfahren, zum anderen aber auch ausloten, wie man die Bemühungen zur Aufrechterhaltung einer ortsnahen und leistungsfähigen Gesundheitsversorgung unterstützen kann.
Aktuell stehen die beiden Krankenhäuser - wie nahezu alle Krankenhäuser in Deutschland - vor vielfachen Herausforderungen. Dies seien – so Thomas Werner – nach wie vor die Corona-Pandemie, die chronisch schwierige Personalsituation und nun noch die massiv gestiegenen Sachkosten insbesondere bei der Energie. „Von daher haben wir uns spontan der bundesweiten Aktion „Alarmstufe ROT“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) angeschlossen. Während für 2022 eine Steigerung bei den Einnahmen der Krankenhäuser von lediglich etwas mehr als zwei Prozent vorgesehen ist, steigen die Kosten um ein Vielfaches“, machte der Geschäftsführer deutlich. Von daher fordert die DKG in einer Petition an den Deutschen Bundestag die Politik auf „entschlossen zu handeln und die Krankenhäuser wirksam zu unterstützen“.
In diesen schwierigen Zeiten – so die übereinstimmende Meinung der beiden Vorsitzenden der Fördervereine – ist unser bürgerschaftliches Engagement wichtiger denn je. „Wir als Fördervereine können mit unseren finanziellen Mitteln nur im begrenzten Umfang Projekte und Maßnahmen unterstützen, die in erster Linie unmittelbar den Patienten zu Gute kommen; wichtiger denn je ist aber nun die ideelle Unterstützung der beiden Häuser vor Ort,“ so das Fazit von Helmut Muthers und Lorenz Denn. Beide Vereine wollen daher ihre Aktivitäten zur Gewinnung neuer Mitglieder steigern. Die Bürgerinnen und Bürger können durch ihre Mitgliedschaft die Verbundenheit zu „ihrem Krankenhaus vor Ort“ dokumentieren.
Abschließend zeigte sich Thomas Werner beeindruckt und dankbar für die langjährige Unterstützung durch die beiden Vereine und die Bereitschaft dies auch in Zukunft zu tun; man war sich einig, den Gedankenaustausch über den Rhein hinweg regelmäßig fortzusetzen.
Pressemitteilung
Förderverein Krankenhaus
Maria Stern Remagen e.V.
und Förderverein
Franziskuskrankenhaus Linz e.V.
