Faire Woche startet mit Nachhaltigkeitsmarkt in Sinzig
Fokus auf Klimagerechtigkeit
Sinzig. Der Förderverein Fairer Handel Sinzig e.V. eröffnete mit seiner Teilnahme am Nachhaltigkeitsmarkt in Sinzig die diesjährige Faire Woche. Unter dem Motto „Fair. Und kein Grad mehr!“ steht in diesem Jahr die Klimagerechtigkeit im Fokus. Renate Adams vom Förderverein betont, dass besonders der globale Süden unter den Auswirkungen des Klimawandels leidet. Obwohl diese Länder kaum zum CO2-Ausstoß beitragen, sind sie am stärksten von den Folgen betroffen: Dürren, Überschwemmungen und Stürme zerstören ganze Dörfer und die Lebensgrundlagen der Menschen.
Um den eigenen Beitrag zum Klimawandel zu erkennen, konnten Besucher den Parcours zum ökologischen Fußabdruck erkunden. Dabei wurde deutlich, dass viele Menschen für ihren Lebensstil die Ressourcen von zwei bis drei Erden benötigen.
Der Faire Handel trägt zur Klimagerechtigkeit bei, indem er Produzent:innen zu klimaschonender Produktion schult, Handelspartner bei der Anpassung an veränderte Umweltbedingungen unterstützt und faire Preise für Produkte zahlt. Rudolf Kirwald vom Förderverein erklärt, dass Verbraucher:innen in Sinzig die Anpassung an den Klimawandel durch den Kauf fairer Produkte unterstützen können. Diese sind anhand der Fair-Handels- und Produktsiegel wie Fairtrade, GLOBO, El Puente, GEPA oder Weltpartner erkennbar. Die Produkte sind im örtlichen Handel und im Weltladen Remagen-Sinzig erhältlich. Zusätzlich werden vom Förderverein Fairer Handel Sinzig e.V. fair gehandelte Waren des Weltladens Remagen-Sinzig auch auf dem Freitagsmarkt in Bad Bodendorf angeboten.
Die Faire Woche bietet zahlreiche weitere Veranstaltungen und Aktionen, um das Bewusstsein für fairen Handel und Klimagerechtigkeit zu stärken. Interessierte können das Programm auf der Webseite des Fördervereins einsehen.
BA
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