KuBa-Gymnasium MINT-EC-Schule: fachübergreifendes und fächerverbindendes Projekt in der 11. Jahrgangsstufe
Fokus auf grüne Energie
Münstermaifeld.MINT-EC-Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums haben sich zum Schuljahresende sechs Wochen lang, zunächst als Hausaufgabe und in der letzten Woche intensiv in gemeinsamer Projektarbeit mit fächerübergreifenden und fächerverbindenden Fragestellungen beschäftigt. Dieses Projekt findet seit 1998 jährlich in der 11. Stufe statt und wie schon 2022 stehen auch in diesem Jahr die Themen „Hydrogen for Future - Realisierung einer weltweiten grünen Solar-Wasserstoff-Energieversorgung“ und „In welcher Stadt wollen wir leben? - Die Zukunft der Stadt Koblenz“ im Fokus.
Hydrogen for Future - Realisierung einer weltweiten grünen Solar-Wasserstoff-Energieversorgung: Aus der Sicht der Fächer Physik (Herr Schäfer), Chemie (Frau Kaiser), Erdkunde (Herr Mohrs), Sozialkunde (Frau Dolic), Ethik (Herr Müller) und Kunst (Frau Olsinski) beleuchteten die Schülerinnen und Schüler die Frage, ob eine solare Wasserstoffwirtschaft weltweit überhaupt realisierbar ist, so dass die weltweit riesigen Mengen der alten Energieträger Erdöl, Kohle und Erdgas vollständig ersetzt und damit die Erderwärmung gestoppt werden kann. Trotz vieler widersprüchlicher Expertenmeinungen führte die interdisziplinäre Arbeit der 52 Schülerinnen und Schüler zu dem Ergebnis, dass die weltweite Massenproduktion von grünem Wasserstoff wirtschaftlich machbar ist. Darüber hinaus appellieren die Schülerinnen und Schüler an Politik und Industrie, sofort mit der industriellen Umsetzung zu beginnen, da uns die fortschreitende Erderwärmung keine Zeit mehr lässt.
Ein Highlight war der Besuch beim Kooperationspartner Smart Quart“ in Kaisersesch. Herr Diederichs-Seidel erklärte, dass hier eine 1 MW Anlage mit 1 km Pipeline 400 kg grünen Wasserstoff pro Tag produziert, um u.a. Busse im Kreis Cochem mit Brennstoffzellen zu betreiben. Herr Thon erklärte den Schülerinnen und Schülern an einem realen Schnittmodell die Funktionsweise des Mirai, einem Brennstoffzellenauto mit 500 km Reichweite. Auch hier wurde den hochmotivierten Schülerinnen und Schüler die Machbarkeit einer weltweiten Grünen Wasserstoffwirtschaft aus der Praxis bestätigt.
In welcher Stadt wollen wir leben? - Die Zukunft der Stadt Koblenz: In diesem Projekt waren die Fachgruppen Sozialkunde (Frau Seibert), Erdkunde (Frau Weimann) und Biologie (Frau Bender) mit 27 Schülerinnen und Schülern vertreten.
Wie sich eine Stadt entwickeln kann und welche Aufgaben die Stadtverwaltung dabei übernimmt, konnten die Schülerinnen und Schüler im Projekt eindrucksvoll erfahren. Im Mittelpunkt stand der Stadtteil Lützel. Am ersten Tag erkundeten die Schülerinnen und Schüler nach einer Einführung durch Herrn Böckling eigenständig den Stadtteil unter verschiedenen Gesichtspunkten. Dabei ging es um die Verkehrssituation, vorhandene Grünflächen, Dachbegrünung, Nutzung von Solarenergie sowie Sauberkeit und soziale Aspekte. Die Eindrücke und Ideen wurden am zweiten Tag in der Schule diskutiert. Am dritten Tag konnten die Schülerinnen und Schüler in gemeinsamen Gesprächen und Begehungen mit Vertretern der Stadtverwaltung wertvolle Einblicke gewinnen. Der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Bauordnung, Herr Hastenteufel, und weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung stellten eindrucksvoll dar, was bei der Stadtentwicklung eine Rolle spielt und welche Ideen es gibt. Zurück in der Schule wurde das Erlebte in einer Präsentation zusammengefasst und am letzten Tag vorgestellt.
BA

Muss ich Ihnen recht geben Herr Samed, ohne allerdings, wie Sie es ja gerne tun, alles zu verteufeln, was von GRÜN kommt.
MINT - Das ist die Zukunft, da ist das Engagement der Schülerinnen und Schüler zu begrüßen und zu Unterstützen! Dies steht im diametralen Gegensatz zu den Unwertschöpfern von "FridaysforFuture", der "Letzten Generation" oder allgemein den GRÜNEN.