Pilger um rheinischen Präses halten inne im Haus der Stille
Fokus finden, Kraft sammeln
Mittagsmeditation stärkt Schüler*innen und Kirchenoberhaupt Dr. Thorsten Latzel
Rengsdorf/Kreis Neuwied. Innehalten mitten am Tag: Dazu ist eine Pilgergruppe rund um den rheinischen Präses Dr. Thorsten Latzel vor kurzem ins Haus der Stille eingekehrt. Mit dabei: Schüler, Schülerinnen und Lehrer des evangelischen Martin-Butzer-Gymnasiums Dierdorf sowie Aktive verschiedener evangelischer Gemeinden im Kreis Neuwied.
Im Labyrinth kamen sie mit dem aktuellen Kurs des Meditations- und Einkehrzentrums zur Mittagsandacht zusammen. Stille, Taizé-Töne und Fragen, denen jede*r persönlich nachspüren konnte, machten diesen Moment aus. Pfarrerin Irene Hildenhagen, die das Haus leitet: „Gerade, indem wir mitten am (Arbeits-)Tag innehalten, können wir reflektieren, was heute bereits einprägsam war und was uns eigentlich wichtig ist. So finden wir Fokus für unser Tun und sammeln immer wieder Kraft für die großen Aufgaben der Zukunft.“ Die Suche nach Frieden, persönlich wie ökologisch und gesellschaftlich, schwebt über allem. Ein sommerleichtes Mittagessen aus der Stille-Küche stärkte die Gruppe für die Weiterwanderung zur Abtei Rommersdorf am Nachmittag.
Die Jugendlichen der 11. Klasse hatten zuvor für ihre Schule einen rassismuskritischen und diversitätssensiblen Umgang mit Sprache und Kultur erarbeitet. So kamen sie auf der 15 Kilometer langen Strecke zwischen Feldkirchen und Rengsdorf mit Präses Latzel über die Herausforderungen ihrer Generation ins Gespräch.
In acht Etappen wandert Präses Latzel auf seiner diesjährigen Sommertour „der Hoffnung“ bis 1. Juli über den Rheinsteig, Reformationsweg und Rheinburgenweg, abschnittsweise begleitet von Engagierten vor Ort. Jeden Tag steht bei der Morgenandacht zum Start, den Gesprächen auf dem Weg und dem Abendsegen zum Schluss ein anderes Thema im Fokus, etwa: Generation Zukunft, Schöpfung und Klima oder die Flutkatastrophe an der Ahr.
Pressemitteilung
Haus der Stille
