Der Rhein-Sieg-Kreis stellte sich auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin vor
Fokus liegt auf dem Reservierungssystem
Siegburg. Eingebettet in die abwechslungsreiche Naturlandschaft des Rhein-Sieg-Kreises, liegt Bonn als Tor zum romantischen Rhein unmittelbar am Fuß des sagenumwobenen Siebengebirges. Mit einem beeindruckenden Kulturangebot ist die Region bei nationalen und internationalen Gästen beliebt.
Der aktuelle Fokus liegt auf dem neuen Reservierungssystem der Tourismus und Congress GmbH Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler. Das neue System Deskline 3.0 (Start ab April 2016) stammt von der Firma Feratel und enthält neben Unterkünften eine mobile Handy-Applikation, Pauschalangebote, Veranstaltungen, Gästeführungsverwaltung, Prospektservice und ein Shop-System. Feratel ist Marktführer bei den Anbietern von Hotelreservierungssystemen für touristische Regionen, rund 3600 Destinationen in Europa nutzen derzeit das System.
„Das neue System Deskline bietet dem Gast einen individuellen Service auf dem aktuellsten technischen Stand“, freut sich Geschäftsführer Udo Schäfer. „Gemeinsam mit unserem Alleinstellungsmerkmal, dem in jeder Buchung enthaltenen Ticket für freie Fahrt im ÖPNV, ist das neue System eine konsequente Weiterentwicklung unseres Angebots und schafft zeitgemäße Vermarktungsmöglichkeiten für die Produkte aus Bonn und der Region“, so Schäfer.
Seit 30 Jahren
Bereits seit 30 Jahren findet auf einem der schönsten Rheinabschnitte - zwischen Linz und Bonn - das traditionelle Feuerwerkspektakel statt. Rund 50 festlich geschmückte Rheinschiffe passieren auf dem Weg rheinabwärts fünf Höhenfeuerwerke und rund 800 rot strahlende Bengalfeuer, bis das große Jubiläumsfeuerwerk in der Bonner Rheinaue den krönenden Abschluss bildet. „Wir nutzen das Jubiläum auch gezielt dazu, Kooperationen für die Folgejahre zu knüpfen und so die Vermarktungskanäle weiter auszubauen“, so Schäfer.
Ganz nach dem Motto „Der Rhein-Sieg-Kreis ist einfach wanderbar“ entstanden neue touristische Attraktionen für Aktivreisende. Der Natursteig Sieg bietet mit seinen rund 200 Kilometern pures
Wandervergnügen durch eine facettenreiche Naturlandschaft, beeindruckende Flusslandschaften und mit herrlichen Aussichten. Unter dem Motto „Der Natur auf der Spur“ bieten sich mit dem Waldlehrpfad und dem Bienenlehrpfad am Försterweg, der Fotosafari auf dem Wildwiesenweg und auf dem Künstlerweg spannende Mitmach-Angebote für junge Entdecker.Natur erleben und sich bewegen - das können Aktivurlauber im Rhein-Sieg-Kreis nach Herzenslust. Mehr als 100 ausgewiesene Wanderstrecken und Rundwege ermöglichen Aktiv-Urlaub im Grünen.
Der Radweg „Die Apfelroute“ sowie das Informationszentrum „Römerkanal“ gehören zu den 55 Gewinnern des Projektaufrufs „Erlebnis.NRW - Tourismuswirtschaft stärken“. In Rheinbach entsteht das neue Informationszentrum des Projekts „Der Römerkanal - wettbewerbsfähig in die Zukunft“ als zentraler Anlaufpunkt für das bedeutende antike Technikdenkmal. Dort können sich Kultur- und Wandertouristen über die römische Wasserleitung informieren. Durch den Radweg „Die Apfelroute“ soll die Region Voreifel-Ville als größtes nordrhein-westfälisches Obst- und Gemüseanbaugebiet für Touristen noch attraktiver werden. Die rund 100 Kilometer lange Radwanderstrecke verläuft entlang von Selbstvermarktern und Hofcafés.
Weitere Attraktion
Darüber hinaus ist die Neugestaltung des beliebten Drachenfelsplateaus im Siebengebirge eine weitere Attraktion für nationale und internationale Touristen. Zentral im Siebengebirge gelegen, für Wanderer und Radfahrer ein lohnendes Ziel, thront Schloss Drachenburg hoch über Königswinter. Dieses außergewöhnliche Bauwerk mit seiner gründerzeitlichen Pracht wurde 1882-1884 errichtet und zählt zu den bedeutendsten Schlossbauten des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Täglich passiert die Drachenfelsbahn in Königswinter die Mittelstation am Schloss. Als älteste Zahnradbahn Deutschlands beförderte sie seit der Vollendung der Bauarbeiten 1883 bis heute rund 39 Millionen Besucher auf den 321 Meter hohen Drachenfels. Fuhren anfangs noch Dampflokomotiven zum Gipfel, sind es heute moderne Triebwagen, die auf der 1,5 Kilometer langen Strecke Steigungen von bis zu 22 Prozent überwinden.
Bereits im sechsten Jahr in Folge erzielt die Region Bonn Übernachtungsrekorde seit Beginn der
Aufzeichnungen im Jahr 1986. 2015 steht die Stadt Bonn kurz vor der 1,5-Millionen-Marke. Zuwächse verzeichnet auch der Rhein-Sieg-Kreis. Ein starkes Geschäftsreiseaufkommen, positive touristische Entwicklungen und aktuelle Trends im Deutschlandtourismus sind für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis auschlaggebende Entwicklungsfaktoren. Die Stadt Bonn weist ein Gesamt-Plus von 0,5 Prozent bei den Übernachtungen (total 1.495.546 Übernachtungen) auf. Der Rhein-Sieg-Kreis verzeichnet bei den Übernachtungen ein Plus von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (total 1.333.390). Gemeinsam verzeichnen Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis ein Plus von 0,7 Prozent (2.828.936 Gesamt-Übernachtungen).
Voller Zuversicht (von links): Udo Schäfer, Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, Carmen Döhnert (Naturregion Sieg), Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Brigitte Kohlhaas (Naturregion Sieg), Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, und Dr. Hermann Tengler, Wirtschaftsförderer des Rhein-Sieg-Kreises.Fotos: privat
Sie wollen die Touristen nach Bonn locken (von links): Udo Schäfer, Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/ Ahrweiler, Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises.
Vollgas voraus (von links): Udo Schäfer, Ashok Sridharan, Prof. Dr. Hans-Walter Hütter (Stiftung Haus der Geschichte) und Sebastian Schuster.
Stolz auf ihre Region (von links): Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Malte Boecker (Beethoven-Haus Bonn), Udo Schäfer, Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, Michael Horn (Orchesterdirektor Beethoven-Orchester Bonn), Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, und Ralf Birkner, Leiter Stabsstelle Beethoven 2020.
