Allgemeine Berichte | 21.04.2016

Folklore-Chor Montabaur

Folklore-Chor singt in Thüringen

Der Folklore-Chor vor der ‚Herderkirche‘ beim Stadtrundgang in Weimar. privat

Montabaur. „Eröffnung des Kultursommers 2016 Tiefengruben“ stand auf dem Terminkalender des Folklore-Chor Montabaur. Der Frauenchor ‚a tempo‘ des Kreativdorfes zwischen Erfurt und Weimar hatte das Montabaurer Ensemble mit seiner Dirigentin Regine Reisinger eingeladen, den Auftakt der diesjährigen Kulturreihe mitzugestalten - hatte doch die Chorleiterin vor 15 Jahren den gastgebenden Chor gegründet.

Die Montabaurer ließen sich am Samstag zunächst durch die sehenswerte Altstadt von Erfurt führen, bevor sie am Nachmittag mit Tiefengruben eines der besterhaltenen Rundlingsdörfer Thüringens erwartete.

Alteingesessene und Neubürger haben dort den authentischen Dorfcharakter in vorbildlicher Weise mit neuem Leben erfüllt.

Beim gemeinsamen Konzert in der schmucken Dorfkirche ergänzten sich beide Chöre auf das Beste.

‚A tempo‘ eröffnete mit zum Teil modernen Arrangements deutscher Frühlingslieder wie z. B. Nun strahlt der Mai, Kuckuck oder Muss i denn zum Städtele hinaus bevor im zweiten Teil fremdsprachige Titel (Prende la vela, Takadamu und Pata Pata) auf dem Programm standen.

Damit war die Überleitung zum internationalen Repertoire des Folklore-Chors gegeben. Cantilena (Karl Jenkins), Hallelujah (Leonard Cohen) oder Gabriellas Sang (Lars Wallenäs) wurden mit großem Beifall bedacht. Dem kirchlichen Rahmen zollten die Montabaurer abschließend Tribut durch geistliche Titel wie unter anderem Kyrie (Missa Lumen, Lorenz Maierhofer), Praise his holy name (Keith Hampton), Schau auf die Welt (John Rutter).

Ein geselliger Abend im Dorfgemeinschaftshaus, den die Gastgeberinnen mit viel Liebe und Engagement vorbereitet hatten, vertiefte die deutsch-deutsche Chorverbindung, die bei allen Beteiligten den Wunsch nach einer baldigen Wiederholung geweckt hat.

Ein Besuch und die Führung am Sonntag in Weimar beschlossen für die Chormitglieder und die Mitreisenden das ‚kulturlastige‘ Wochenende.

Der Folklore-Chor vor der ‚Herderkirche‘ beim Stadtrundgang in Weimar. Foto: privat

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