Allgemeine Berichte | 08.03.2017

Festempfang im Seniorenheim St. Josef in Bad Breisig

Franziska Hacker feierte 102. Geburtstag

Von links: Cindy Engelhardt (Stellvertretende Eindrichtungs-Leiterin im Marienhaus), Martina Gruber (Leiterin des Sozialdienstes), Nornert Heidgen (erster Stadtbeigeordneter), Bernd Weidenbach (Verbandsbürgermeister), Marlene Kohns (Verwandte der Jubilarin), die 102jährige Franziska Hacker, Marina Adams (Stellvertretende Pflegedienstleiterin), Hr. Maurer (Vorsitzender des Bewohner-Beirats), Bruno Kohns (Neffe der Jubilarin).Foto: FA

Bad Breisig. Im Seniorenzentrum Marienhaus St. Josef gab es wieder einmal etwas Besonderes zu feiern: Die Bewohnerin Franziska Hacker wurde 102 Jahre alt. Es war ein Fest für alle Seniorinen und Senioren, die in diesem Haus ihren Lebensabend verbringen. Angeleitet von Martina Gruber, der Leiterin des Sozialdienstes im Marienhaus, sangen alle Festteilnehmer der Jubilarin im „Mutter-Rosa-Saal“ ein Geburtstagsständchen. Neben der Heimleitung gratulierte als erster im Namen des Bewohnerbeirats dessen Vorsitzender Herr. Maurer. Große Blumengebinde kündeten von der Beliebtheit der Jubilarin.

Auch Norbert Heidgen, der als städtischer Beigeordneter die Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch vertrat, unterstützte seine Glückwünsche mit Blumen. Ihm schloss sich Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach an, natürlich ebenfalls mit einem blühenden Strauß frühlingsbunter Blumen ausgerüstet. Herzliche Glückwunsch-Worte wurden gesprochen, immer wieder verbunden mit Komplimenten für die Aufgeschlossenheit und Fröhlichkeit der alten Dame. Weidenbach: „Ich habe das vorjährige Geburtstagsfest noch gut in Erinnerung, und ich freue mich über die Feststellung: Sie, Frau Hacker, sind in dem Jahr kein bisschen älter geworden!“ Ähnliche Urteile fällten in der Folge die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der schier endlosem Gratulationscour. Den Lebensweg von Franziska Hacker schilderte Martina Gruber: Die Jubilarin wurde am 8. März 1915 in Glees geboren. Sie war das jüngste von fünf Kindern, die in einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb aufwuchsen. Schon früh verlor sie ihre Mutter.

Nach dem Volkschulabschluss arbeitete sie als Hausangestellte, unter anderem in Mayen und Koblenz. Während des zweiten Weltkriegs verliebte sich Franziska in ihren späteren Mann, wurde Frau Hacker und bezog mit ihm eine Wohnung in Bonn. Dort wurde sie 1947 Mutter einer Tochter, die später nach Frankreich heiratete. So lange die Gesundheit das zuließ, fuhr Frau Hacker oft nach Frankreich, um die Familie ihrer Tochter mit drei Enkeln und inzwischen neun Urenkeln zu besuchen, die dort auf einem großen landwirtschaftlichen Anwesen leben.

Franziska Hacker lebte 60 Jahre in Bonn, bis sie 2011, mit 96 Jahren, in das quellenstädtische Marienhaus Seniorenzentrum einzog. Frau Hacker ist nach wie vor am Tagesgeschehen höchst interessiert, hat Freude an der Gemeinschaft, in der sie lebt, nimmt gern alle Angebote des Hauses wahr, bei denen sie noch mitmachen kann, also zum Beispiel Feste, Feiern oder Begleitung bei Spazierfahrten usw. Das 102te Geburtstagsfest und die vielen herzlichen Glückwünsche genoss sie sehr. Sie teilte mit den Gratulanten die Zuversicht, dass sie mindestens im nächsten Jahr wieder einen weiteren Geburtstag feiern kann. FA

Von links: Cindy Engelhardt (Stellvertretende Eindrichtungs-Leiterin im Marienhaus), Martina Gruber (Leiterin des Sozialdienstes), Nornert Heidgen (erster Stadtbeigeordneter), Bernd Weidenbach (Verbandsbürgermeister), Marlene Kohns (Verwandte der Jubilarin), die 102jährige Franziska Hacker, Marina Adams (Stellvertretende Pflegedienstleiterin), Hr. Maurer (Vorsitzender des Bewohner-Beirats), Bruno Kohns (Neffe der Jubilarin).Foto: FA

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