Allgemeine Berichte | 31.08.2018

Interessante Angebote am Tag des offenen Denkmals in Bendorf

Freier Eintritt bei vielen Sehenswürdigkeiten

Schaugießen in der Sayner Hütte und Kaffee und Kuchen beim „Hüttenfest“ - Am Sonntag, 9. September

Am Tag des offenen Denkmals öffnen viele Sehenswürdigkeiten in Bendorf ihre Tore und bieten den Besuchern ein spezielles Programm. Hier der Blaue Salon in Schloss Sayn.privat

Bendorf. Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 9. September, öffnen historische Bauten unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ ihre Tore für Kultur- und Geschichtsfans. Auch der Kulturpark Sayn ist mit seinen vielseitigen Sehenswürdigkeiten vertreten.

So wird auf der Sayner Hütte die eiserne Geschichte des Denkmalareals bei öffentlichen Führungen wieder lebendig. Die Rundgänge finden von 11 bis 16 Uhr stündlich statt und bringen interessierten Gästen die beinahe 250-jährige Historie des Industriedenkmals von europäischem Rang näher. Die 1830 vollendete Gießhalle war Vorreiter für den Bau von Bahnhöfen oder des weltbekannten Kristallpalastes in London.

Einen etwas anderen Rundgang bietet die Themenführung „Zeitgeister“ um 15 Uhr. Die Teilnehmer erfahren überraschende Zusammenhänge zwischen der Geschichte Europas und der Entwicklungsgeschichte der Sayner Hütte. Was hat Napoleon mit dem Industriedenkmal zu tun?

Die Stiftung Sayner Hütte öffnet die Tore des Denkmalareals von 10 bis 18 Uhr. Neben den kostenlosen Führungen dürfen sich die Besucher auf Schaugießen von und mit Maschinenbaumeister Volker Allexi freuen. Beim „Hüttenfest“ des Freundeskreises Sayner Hütte gibt es von 11 bis 16 Uhr Kaffee und Kuchen.

Natürlich lohnt sich auch ein Besuch im Schloss Sayn. Das dort ansässige Rheinische Eisenkunstgussmuseum mit seiner aktuellen Ausstellung „Preußens schwarzer Glanz“ hat von 10 bis 18 Uhr bei normalem Eintritt geöffnet. Auf Anfrage können einzelne Gruppen auch die fürstlichen Salons besichtigen oder sich von Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn persönlich durch das Schloss führen lassen. Um 15 und 16 Uhr spricht er bei kostenlosen Führungen über seine Vorfahrin „Fürstin Leonilla (1816-1918) – Eine Europäerin in Sayn“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt - Anfragen bei Katharina Jasper, Telefon (0 26 22) 90 24-0, E-Mail: schloss@sayn.de.

Die im 12. Jahrhundert erbaute Burg Sayn öffnet ihre Türen ebenfalls von 10 bis 18 Uhr. Interessierte Besucher können sich mit Ritter Hermann über die bewegte Geschichte des Denkmals unterhalten.

Inmitten des historischen Alt-Sayn klappert am rauschenden Brexbach die Hein’s Mühle. Sie ist von 11 bis 17 Uhr zugänglich. Bei Interesse werden von 14 bis 17 Uhr Führungen durch den Förderverein angeboten.

Von 10 bis 18 Uhr können Besucher außerdem die Abtei Sayn besichtigen. Dort wird eine Ausstellung in der Prälatur eröffnet, welche vor 300 Jahren erbaut wurde. Präsentiert werden sakrale Kunst, Messgewänder, historische Urkunden und Bücher. Dietrich Schabow und Jürgen Mosen vom Förderkreis bieten außerdem um 11, 13 und 15 Uhr Führungen an.

Der Römerturm am UNESCO Welterbe Limes im Bendorfer Stadtwald ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und geschichtsinteressiertes Publikum. Am 9. September ist er von ebenfalls von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Susanne Syré ist vor Ort und lädt von 14 bis 17 Uhr, als Tavernenwirtin Silvana Sylvestra ein, die Welt der Römer kennenzulernen.

Neben den Denkmälern in Sayn kann am Tag des offenen Denkmals übrigens auch die Bendorfer Doppelkirche St. Medardus besichtigt werden. In wohl einmaliger Konstellation sind hier die evangelische und die katholische Kirche unter einem Dach vereint.

Am Tag des offenen Denkmals öffnen viele Sehenswürdigkeiten in Bendorf ihre Tore und bieten den Besuchern ein spezielles Programm. Hier der Blaue Salon in Schloss Sayn.Foto: privat

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