Im Rhein-Sieg-Kreis wird die Herkulesstaude zum Problem
Freiwillige Helfer werden gesucht
Siegburg. Mittlerweile arbeitet eine vom Rhein-Sieg-Kreis in Abstimmung mit dem Umweltministerium und der Bezirksregierung beauftragte Fachfirma im Rahmen eines neuen Konzepts an der Bekämpfung der Herkulesstaude.
Dies allein wird jedoch nicht ausreichen. Besonders am Oberlauf der Sieg steht die Staude teilweise flächendeckend. Besonders problematisch ist, dass die Samen der Pflanzen bei Hochwasser flussabwärts gespült werden und dort für weitere Vermehrung sorgen. Daher bittet der Rhein-Sieg-Kreis in Zusammenarbeit mit den betroffenen Kommunen um Unterstützung.
Flächen, die in der Vergangenheit nicht mehr landwirtschaftlich genutzt wurden, sollen möglichst wieder gemäht oder beweidet werden, um die Herkulesstaude zu verdrängen. Ab dem kommenden Jahr werden freiwillige Helfer gesucht, die die jungen Pflanzen der Herkulesstaude ausstechen, um eine weitere Vermehrung zu verhindern. Informationen hierzu können bei den Ansprechpartnern der Kommunen eingeholt werden. Zusätzlich wird eine koordinierende Stelle im Rhein-Sieg-Kreis die jeweiligen Ansprechpartner in den Kommunen unterstützen. Weitere Informationen: www.rhein-sieg-kreis.de/herkulesstaude.
