Grundschule Rohrerhof
Freude über neuen „GeKOS“-Durchgang
Mentoren-Projekt mit Studierenden der Universität Koblenz-Landau geht in eine neue Runde
Koblenz. „Gemeinsam entdecken Kinder ihren Ort mit Studierenden“ - kurz GeKOS - nennt sich das Mentoren-Projekt, bei dem jeweils ein/e Student/Studentin einmal wöchentlich mit einem Kind mit Zuwanderungshintergrund zusammenkommt und mit ihm in einer Art Patenschaft mehrere Stunden gemeinsam verbringt.
Um Unterricht in der üblichen Weise geht es dabei aber nicht. Vielmehr geht es um ein gemeinsames Erleben durch Besuche im Neuwieder Zoo oder der Festung Ehrenbreitstein, durch Ausflüge oder Spaziergänge, Besuche einer Eisdiele, eines Spiel- oder Freizeitparks oder eine Begegnung mit den Eltern des Kindes in der heimischen Wohnung. Neben der Freude am gemeinsamen Tun verbessern sich freilich auch noch die Sprachkenntnisse und das Wissen um die Kultur in Deutschland.
Die Grundschule Rohrerhof ist derzeit die einzige rheinland-pfälzische Grundschule neben der Balthasar-Neumann-Grundschule, an der das Universitätsprojekt durchgeführt wird. Zwölf Kinder der Schule haben die Chance, an diesem Projekt teilzunehmen.
Kürzlich fand der sogenannte „start day“ des Projekts in der Grundschule Rohrerhof statt. Dabei stand zunächst ein gegenseitiges Kennenlernen von Mentor und Kind im Vordergrund. Grußworte erfolgten zunächst von Professorin Heike de Boer, die seitens der Universität das Projekt leitet, sowie von Silvia Schmitt, Schulleiterin der Grundschule Rohrerhof. Beide dankten dem ehrenamtlichen Engagement der Studierenden sowie dem Projektkoordinator Benjamin Braß.
Sie freuten sich, im Rahmen der Kooperation von Schule und Universität für zwölf Kinder dieser Schule einen guten Beitrag zur Integration und einem gelingenden kulturellen Miteinander leisten zu können. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit den Familien aus allen unterschiedlichen Kulturen, den Studierenden der Uni Koblenz und dem Lehrerteam der Grundschule Rohrerhhof wurde mit heller Begeisterung das GeKos-Lied in verschiedenen Sprachen gesungen, ehe alle in die Turnhalle gingen und bei unterhaltsamen Spielen viel Spaß hatten.
Insgesamt betrachtet hofft die Grundschule Rohrerhof in dieser Zusammenarbeit auf eine Erfolgsgeschichte für alle Beteiligten. Die Eltern der Flüchtlingskinder sprachen bereits am Freitag von einem Glücksfall für sich und ihre Kinder. In der Schule können die Bemühungen zur Integration auf eine noch deutlich höhere Stufe gehoben worden. Und die Studentinnen und Studenten ist GeKOS ein bedeutender Baustein ihres Studiums.
Zwölf Grundschulkinder konnten ihre studentischen Unterstützer kennenlernen.
