FriBus reagiert auf gestiegene Fahrgastzahlen von 25 Prozent und erweitert den Fahrplan deutlich
Westerwaldkreis. Zum Schulstart hat der Westerwälder Busanbieter FriBus sein Fahrplanangebot auf seinen Hauptlinien Hachenburg – Montabaur (Linie 420) und Höhr-Grenzhausen – Montabaur (Linie 425) deutlich erweitert.
Die Nachfrage ist bei FriBus in den vergangenen Jahren um 25 Prozent gestiegen – samstags hat sich die Zahl der Fahrgäste sogar verdreifacht. Nun folgen die passenden Angebote: mehr Busse am Nachmittag und Abend, und schnellere Verbindungen für Schüler.
„Die positive Fahrgast-Entwicklung freut uns natürlich sehr“, sagt FriBus-Inhaber Holger Friederichs. „Wir möchten, dass sich noch mehr Menschen auf den Nahverkehr verlassen können – und reagieren darauf mit konkreten Verbesserungen.“
Die Angebotsausweitung orientiert sich gezielt an den Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum. Insbesondere Fahrten zur medizinischen Versorgung, zum Einkauf oder zu Behörden werden durch die neuen Takte und Verbindungen einfacher und flexibler möglich – auch ohne eigenes Auto.
Linie 425 Höhr-Grenzhausen - Montabaur fährt öfter
Ab Montabaur fahren um 15.27 Uhr und 15.47 Uhr zwei zusätzliche Busse in Richtung Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach. Damit fährt künftig zwischen 15:00 und 16:30 Uhr etwa alle 20 Minuten ein Bus ab Montabaur.
Erweiterter Abendverkehr für Beschäftigte im Einzelhandel
Der Abendverkehr wird werktags auf der Linie 425 um zwei Stunden verlängert. Der letzte Bus ab Montabaur fährt nun beispielsweise anstatt um 18.30 Uhr um 20.30 Uhr nach Höhr-Grenzhausen.
„Viele Menschen im Einzelhandel arbeiten bis 20 Uhr – für sie gab es bisher kaum passende Busverbindungen. Das ändern wir jetzt“, erklärt Friederichs.
Linie 420: jetzt auch samstags von Hachenburg nach Montabaur
Mehr als 15 Jahre fuhr an Samstagen kein Bus mehr von Hachenburg nach Montabaur, auch das verbessert sich ab 17. August. Zukünftig fährt samstags alle zwei Stunden ein Bus zwischen Hachenburg und Montabaur, ab Herschbach sogar jede Stunde.
FriBus bringt Schüler direkt zur IGS Selters- ohne Umstieg über 20 Minuten schneller
Für Schülerinnen und Schüler aus Borod, Mudenbach und Wahlrod wird der Weg zur IGS Selters deutlich einfacher: neue Direktverbindungen sorgen dafür, dass das bisherige Umsteigen entfällt. Mittags wird die Rückfahrt nach Hachenburg durch die neuen Direktverbindungen über 20 Minuten schneller.
„Dass zwischen Montabaur und Höhr-Grenzhausen teilweise alle 20 Minuten ein Bus fährt, ist für unsere Region ein starkes Signal“, so Friederichs. „Unser Ziel bleibt: den Nahverkehr vor Ort so attraktiv zu machen, dass noch mehr Menschen freiwillig umsteigen.“
Weitere Informationen & Fahrpläne: Alle Linien, Abfahrtszeiten und Taktungen sind auf der Website des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel unter www.vrminfo.de abrufbar.
Pressemitteilung FriBus
