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Rock am Ring 2019 auf dem Nürburgring verlief ohne größere negative Vorkommnisse

Friede, Freude… Rock & Metall

Friede, Freude… Rock & Metall

2019 konnte am Nürburgring entspannt gerockt werden.Foto: www.axellivepictures.de

13.06.2019 - 12:56

Nürburg. 2019 war ein fantastisches Jahr für alle auf dem Nürburgring: Veranstalter, Fans, Staff und Helfer erlebten gemeinsam ein Wochenende, bei dem nicht nur das Wetter fast immer mitspielte, sondern auch sonst alles stimmte.

Die Besucherzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um rund 15.000 an, das Wetter war weder klirrend kalt noch brühend heiß – und größere Katastrophen wie Blitzeinschläge (2016) oder Terrorwarnungen (2017), bei denen das Festival jeweils evakuiert bzw. sogar abgebrochen werden musste, blieben aus. Zwar gab es zu Beginn bei Anreise und am Freitagabend ungewöhnlich kühle Temperaturen und starken Wind, aber auf eine Evakuierung konnte verzichtet werden, weil die entsprechende Windstärke nicht erreicht wurde. So konnte das Festival programmgemäß weitergehen.


Das größte Familienfest der Eifel?


Rock am Ring 2019 war weit von den Katastrophen der Vergangenheit entfernt: Rockfans, die aus ganz Deutschland und Europa angereist waren, feierten friedlich und harmonisch miteinander. „It feels like family“, war ein belgischer Fan begeistert. „Wir kommen nächstes Jahr wieder!“, schworen andere. Und genau das machte den Spirit von Rock am Ring 2019 aus: 85.000 Rock- und Metal-Fans feierten zusammen wie eine einzige riesige Familie. Manche der Fans sind seit Jahren dabei, sogar runde Jubiläen wurden gefeiert, wie von einer Gruppe Best Ager, die mit ihrem Kumpel sein 20. Rock am Ring feierten: „Es ist wieder so g*** wie früher! We will rock on!“


Erstklassiges Line-Up


Die Begeisterung und gute Laune der Fans war überall zu spüren – und auch deutlich zu hören. Klar, dass bei den Headlinern des Festivals, der selbst ernannten „bästen Band der Welt“, DIE ÄRZTE, jede Zeile mitgesungen wurde. Die Menschenmassen vor der Volcano Stage bewiesen lautstark, dass sie selbst keineswegs „Unrockbar“ waren.

Die Liste bekannter Größen aus dem Rock- und Metallgeschäft war lang: Schon am Freitag waren musikalische Highlights wie Slash feat. Myles Kennedy, The Smashing Pumpkins, Tool oder Welshly Arms zu hören. Der Samstag war natürlich bestimmt von der Vorfreude auf die Headliner – denn die Ärzte spielten exklusiv ihr zweites und damit letztes Konzert für das Jahr 2019. Nur auf Rock am Ring und der Schwesterveranstaltung Rock im Park hatten Ärzte-Fans die Chance, ein ganzes Konzert ihrer Idole live zu erleben. Aber auch das übrige Line-Up konnte sich am Samstag sehen lassen: Feine Sahne Fischfilet, die Dropkick Murphys und Bring Me The Horizon wärmten schon einmal das Publikum vor der Volcano Stage auf, während die Beck’s Crater Stage unter Bands wie Sabaton, Slayer oder Die Antwoord bebte. Auf der Alternastage war es derweil mit der Niederländerin Kovacs, Left Boy und Alle Farben ungewohnt „un-rockig“.

Am Sonntag wurde weder musikalisch noch stimmungsmäßig nachgelassen.

Die Jungs von The Bosshoss rissen das Publikum schon in den frühen Abendstunden völlig mit, als Alec Völkel – mit Bandnamen Boss Burns – von der Bühne ins Publikum sprang und sich auf Händen durch den Raum hinter dem ersten Wellenbrecher (eine Sicherheitsabsperrung im vorderen Zuschauerbereich) tragen ließ. Auf allen Bühnen ging es hochkarätig weiter: Alligatoah, Marteria & Casper, Tenacious D und – als Headliner des Sonntagabends – die Alternative Metaller Slipknot.


Positives Resümee


Nicht nur die Fans, auch Veranstalter André Lieberberg sowie Polizeidirektor und Einsatzleiter Manuel Wehrmann waren mit dem Verlauf äußerst zufrieden. Mit nur 31 Diebstählen auf Festivalgelände und Campingplätzen, dazu 12 kleineren Körperverletzungen, die nicht zu Folgeschäden führten, und 13 Autounfällen im Umfeld des Nürburgrings war die Veranstaltung mit 85.000 Besuchern über vier Tage friedlich und sicher. Auch das Wetter spielte an Samstag und Sonntag mit: sonnig und nicht zu warm, so konnten die Fans es gut vor den Bühnen aushalten.

So verwunderte weder das positive Resümee von André Lieberberg noch die Ankündigung, dass der Vorverkauf für Rock am Ring 2020 bereits direkt nach dem Pfingstwochenende starten würde. Und im nächsten Jahr können sich die Fans besonders auf das Line-Up freuen: für das 35. Jubiläum haben sich die Veranstalter etwas ganz Besonderes ausgedacht. 2020 soll nicht nur vor, sondern auch auf der Bühne ein Jubiläum gefeiert werden… welcher Star das allerdings sein wird, wollten sie noch nicht verraten…

-KBL-

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28.06.2019 18:06 Uhr
Thorsten

Also ganz ehrlich....
Ich war ganz vorne im ersten Block dabei, BOSSHOSS riss absolut keinen mit, das war eine ganz lahme Vorstellung, ich habe lediglich die letzten 7 Minuten gefeiert, als die Mädels auf der Bühne waren ansonsten, BOSSHOSS bloss NIE wieder einladen



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Uwe Klasen:
Ökologischer Fortschritt stellt wich aktuell wie folgt dar: Durch die, von Lobbygruppen gesteuerte, verkorkste, unüberlegte, unnötige und, vor allem anderen, UNSOZIALE sogenannte Energiewende häufen sich die Meldungen über Werkschließungen und Unternehmensverlagerungen, auch Traditionsstandorte und bekannte Marken wie z.B. WMF sind betroffen! Die, auf diese Weise, wegbrechenden Arbeitsplätze können durch Öko-Unsinn-Beschäftigungsverhältnisse nicht annährend kompensiert werden!
juergen mueller:
Das "Endlosthema" KLIMANOTSTAND für Koblenz lässt uns nicht los - und das ist gut so. RZ 19.09.2019 - Scharfe Kritik von der FWG.ebenso richtig. Pilger/SPD macht das, was er offensichtlich am Besten kann:"Reden", verbunden mit markigen Worten und ebensolcher Versprechen,die keinen nennenswerten Wahrheitsgehalt haben - eben ein politischer Scheinriese ohne Wirkungsgrad.Ja, und von Heusinger/GRÜNE, ein sich neu als Fraktionsvorsitzender profilierender Grüner,dem anzuraten wäre,sich noch bewusster mit dem Thema Klima auseinander zu setzen. Mit einem liegen Wefelscheid/Altmaier falsch.Es hat in den vergangenen Jahren Beschlüsse/Entscheidungen für eine Verbesserung des Klimas gegeben,die aber entweder NICHT umgesetzt wurden,von vorneherein umstritten waren oder auf Jahre in einen Dornröschenschlaf verfielen.Was in anderen Städten kurzfristig möglich ist,scheitert in Koblenz einmal am fehlenden Geld u.der hinderlichen Gabe,etwas tot zu diskutieren,was unter die Dringlichkeitsstufe 1 fällt.
juergen mueller:
So wie es aussieht,werden wir in Koblenz bald einen KLIMANOTSTAND haben.SPD/GRÜNE spulen in der Ausgabe der RZ vom 18.09.2019,das herunter,was man schon x-mal gehört hat - leeres Geschwätz,langweilig u.ohne Aussagekraft - eine Rechtfertigung für eine nichtssagende Symbolpolitik in Sachen Klima/Umwelt - dem blöden Bürger zu zeigen:"Wir tun was".Glaubt man SPD u.GRÜNE,dann geht in 14 Tagen die Welt unter - ohne verbilligten ÖPNV,ohne Radwegenetz,ohne weniger Autos in der Stadt etc..Schade,denn hätten wir das alles nicht gerne noch miterlebt?Warum ein Herr Pilger schwarz trägt?Weil er insgeheim bei seinen Reden weiß,dass es sich bei seinen Versprechungen vielfach bereits um eine Totgeburt handelt,er aber als Politiker sich verpflichtet sieht,den Märchenonkel zu spielen - und das möglichst glaubhaft.Die GRÜNEN stehen dem in nichts nach.Wie lange träumen wir schon von einem preiswerten ÖPNV,einem Radwegenetz u.weniger Autos in der Stadt? Zu lange,um noch an irgendetwas zu glauben.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
Patrick Baum:
Politische Sacharbeit ist auch nicht so wirklich das Ding von Jan Bollinger. Als Beisitzer im Landesvorstand der AfD Rheinland-Pfalz treibt er dafür umso lieber Parteiausschlußverfahren (PAV) gegen parteiinterne Kritiker voran. Christiane Christen oder Jens Ahnemüller sind hier nur zwei Opfer dieser Maßnahmen mit oft fragwürdigen Begründungen. Meistens scheitern diese Parteiausschlußverfahren dann auch. Aber Hauptsache der Ruf der beschuldigten Personen ist erstmal beschädigt worden. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis des Herrn Bollinger.
Uwe Klasen:
Ironischer Weise empfiehlt das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), der sogenannte Weltklimarat, zur Lösung des, angeblich "menschengemachten", Klimawandels den verstärkten Ausbau der Kernenergie und das Weltweit.
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