Allgemeine Berichte | 26.07.2024

Ukrainische Frauen begleiteten die Martinspilger

Frieden und Gerechtigkeit

In der Linzer Martinskirche zeigt die bekannte Martinsdarstellung einen Soldaten, der sein Schwert zum Lindern der Not und nicht zum Töten einsetzt.  Foto: Thomas F. Müller

Leubsdorf. Die Pilgerer trafen sich um 10 Uhr in der Leubsdorfer Walburgiskirche zur Einstimmung auf den gemeinsamen Weg. Unter anderem waren mehrere Frauen aus der Ukraine gekommen, die momentan im Bereich Linz leben, um ihre Anliegen im Gebet vor Gott zu tragen und die solidarische Pilgergemeinschaft zu erfahren.

Die Landschaft um Linz erinnert als schönes „Rheinsteig Panorama“ heute kaum an die Spuren des Zweiten Weltkriegs mit seiner Zerstörung, den vielen Opfern und dem Leid. Insofern ist sie auch ein Zeichen der Hoffnung, dass vieles heilen und überwunden werden kann, wenn ein dauerhafter Frieden erreicht ist. Vor diesem Hintergrund zeigten A.-Peter Gillrath und Elisabeth Bußmann unterwegs verschiedene Orte der Kriegserinnerung und gaben dazu spirituelle Impulse.

Der Start in Leubsdorf begann mit dem Blick auf das ehemalige Kriegsgefangenenlager „Goldene Meile“ auf der gegenüberliegenden Rheinseite und mit dem Besuch der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus und der Kriege, die unterhalb der Kirche liegt. In der Linzer Martinskirche zeigt die bekannte Martinsdarstellung einen Soldaten, der sein Schwert zum Lindern der Not und nicht zum Töten einsetzt. Schließlich ging der Weg zum ehemaligen Eisenbahntunnel in Erpel, der mit der legendären „Brücke von Remagen“ in Verbindung steht. Der Tunnel ist heute ein Symbol für das Ende des Zweiten Weltkriegs und für Frieden. Die Teilnehmerinnen hatten in Leubsdorf ein Pilgerkreuz aufgenommen und während der Pilgertour abwechselnd getragen. Im Tunnel fand der Abschluss dieses „Kreuzwegs“ mit Fürbitten, Vater Unser und Segen statt.

Alle waren tief beeindruckt und wollen bei zukünftigen Pilgertouren wieder mit dabei sein. Die ukrainischen Frauen wünschten sich zudem mehr Informationen über den für sie unbekannten heiligen Martin. Daher wird im November eine eigene Veranstaltung für die ukrainischen Kinder und ihre Familien in Linz angeboten werden.

In der Linzer Martinskirche zeigt die bekannte Martinsdarstellung einen Soldaten, der sein Schwert zum Lindern der Not und nicht zum Töten einsetzt. Foto: Thomas F. Müller

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