Klima-Werkstatt Andernach
Frischer Fahrtwind – Der Radverkehr in Andernach
Andernach. Bei einer sehr gut besuchten Vortragsveranstaltung im Haus der Familie stellten zwei Referenten aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen zum Radverkehr in Andernach vor. Zunächst berichtete Torsten Kurtz, Klimaschutzmanager der Stadt, über abgeschlossene und laufende Maßnahmen zur Verbesserung der Radinfrastruktur. Er betonte zudem wie wichtig die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger sei: Gefahrenstellen sollten möglichst sofort gemeldet werden, damit die Stadt schnell reagieren und Risiken für Radfahrende reduzieren könne. Meldungen können per E-Mail, am besten mit aussagekräftigem Foto, direkt an den Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung geschickt werden (E-Mail: fabian.wolinski@andernach.de).
Im zweiten Vortrag zeigte Robert Russ, Kümmerer der Projektgruppe RadInitiative, anhand von zehn konkreten Beispielen, wo Radwege in der Praxis versagen – von unübersichtlichen Kreuzungen über fehlende oder unklare Markierungen bis hin zu Engstellen, die das Radfahren gefährlich machen. Der Referent machte zudem deutlich, dass moderne Radverkehrsplanung alle Verkehrsteilnehmenden berücksichtigen muss: Auch E Scooter und Rollstuhlfahrer seien auf sichere, gut gestaltete Wege angewiesen, weshalb ihre Bedürfnisse frühzeitig in die Planung einfließen müssten.
Zum Abschluss rief Robert Russ alle Anwesenden dazu auf, eigene Beobachtungen und Ideen zur Verbesserung der Radwegesituation in der Stadt und ihren Stadtteilen einzubringen. Nur durch gemeinsames Engagement könne eine zukunftsfähige, sichere und komfortable Mobilität für alle entstehen. Kontakt unter 0172 – 723 84 08 oder E-Mail: rob.russ@t-online.de
Veröffentlichung der kompletten Präsentationen auf www.klimawerkstatt-andernach.de.
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