Allgemeine Berichte | 02.06.2026

ADAC Mittelrhein warnt vor Engpässen und Stau

Fronleichnam: Staugefahr rund um Koblenz, Eifel und Mosel

Symbolbild.

Region. Rund um Fronleichnam drohen volle Straßen im nördlichen Rheinland-Pfalz, besonders auf A3, A61 und in Richtung Eifel und Mosel.

Zum Fronleichnamsfeiertag am Donnerstag, dem 4. Juni und dem anschließenden langen Wochenende rechnet der ADAC Mittelrhein mit starkem Reise- und Ausflugsverkehr im nördlichen Rheinland-Pfalz. Viele nutzen den Brückentag für Kurzurlaube oder Tagesausflüge.

Besonders rund um die Ballungsräume Koblenz, Neuwied und Montabaur sowie auf den Verbindungen in die Eifel und an die Mosel ist mit Verzögerungen zu rechnen.

Diese Strecken sind besonders staugefährdet

Erfahrungsgemäß kommt es vor allem auf folgenden Strecken zu Engpässen:

  • A3 Köln – Frankfurt, besonders im Bereich Dernbacher Dreieck und Montabaur
  • A48 Koblenz – Dernbach, häufig belastet durch Pendler- und Reiseverkehr
  • A61 Mönchengladbach – Koblenz, rund um die Anschlussstellen Koblenz-Metternich und Plaidt
  • A1 Köln – Euskirchen – Blankenheim
  • B9 Koblenz – Boppard – Oberwesel

Zusätzlich sind die Zufahrten in touristische Regionen wie die Vulkaneifel, die Moselorte (z. B. Cochem, Zell, Bernkastel-Kues) sowie das Mittelrheintal besonders betroffen.

Starker Reiseverkehr in Richtung Ferienregionen

Auch auf den Fernstrecken in Richtung Nord- und Ostsee sowie in den Süden Deutschlands ist mit dichtem Verkehr zu rechnen. Viele Reisende aus Nordrhein-Westfalen und den Benelux-Ländern nutzen dabei die Achsen durch Rheinland-Pfalz.

Besonders belastet:

  • A3 Richtung Frankfurt und weiter in den Süden
  • A61 als wichtige Nord-Süd-Route durch das Land
  • A48 als Verbindung zwischen Eifel und Rhein-Main-Gebiet

Der Transitverkehr verstärkt die Situation zusätzlich – insbesondere am Mittwoch- und Donnerstagnachmittag sowie am Sonntagnachmittag bei der Rückreise.

Verhaltenstipps für Verkehrsteilnehmer

Der ADAC Mittelrhein empfiehlt:

  • Reisezeiten flexibel planen und Hauptverkehrszeiten möglichst meiden
  • Vor Fahrtantritt die aktuelle Verkehrslage prüfen
  • Bei Stau konsequent eine Rettungsgasse bilden
  • Genügend Zeit und Pausen einplanen, gerade bei längeren Fahrten
  • Auf kurzfristige Verkehrsänderungen, etwa durch Baustellen oder hohes Ausflugsaufkommen, vorbereitet sein

Quelle:ADAC Mittelrhein

Symbolbild. Foto: Klaus Eppele - stock.adobe.com

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