Allgemeine Berichte | 21.11.2016

BDH-Klinik Vallendar

Frühreha wird zu „Haus Andreas“

V.l. Der Ärztliche Klinikdirektor Dr. Raimund Weber, das Ehepaar Alfred und Marianne Hahn, und Klinik-Geschäftsführer Thomas von Kessel. Privat

Vallendar. Die Abteilung der Frührehabilitation der BDH-Klinik Vallendar trägt einen neuen Namen: Patienten der Rehabilitationsphase B werden künftig von den medizinischen Teams im „Haus Andreas“ behandelt. Die Taufe des Fachbereichs erinnert an Andreas Hahn und dessen Unfalltod im Jahre 1995. Dem Tod war eine komatöse Phase vorangegangen, die der 14-jährige Sohn Alfred Hahns nicht überlebte. Alfred Hahn fasste das tragische Ereignis vor zwanzig Jahren als Wendepunkt seines Lebens auf und verschrieb sich mit der Gründung der Andreas-Hahn-Stiftung der Unterstützung neurologischer Therapie- und Rehaeinrichtungen in seiner Region Rheinland-Pfalz. Das Schicksal seines Sohnes lenkt den Kern des Stiftungsengagements vor allem auf die Unterstützung junger Patienten mit erworbenen Hirnschäden nach Komaphasen. So kam auch die enge Kooperation mit der Medizinisch-beruflichen Rehabilitation (MBR) der BDH-Klinik zustande. Die räumliche Nähe und die Betreuung junger Komapatienten erfüllten die Voraussetzungen für ein Stiftungsengagement. Alfred Hahn versteht seine Stiftung als kooperative Mission zum Wohle junger Betroffener: „Es geht uns um die aktive Unterstützung junger Komapatienten, die bedingt durch körperliche oder geistige Behinderungen auf unsere Hilfe angewiesen sind. Dass die Frührehabilitation der Klinik künftig den Namen meines Sohnes tragen wird, freut mich sehr und zeigt mir, dass Kooperationen feste Fundamente schaffen.“ Klinikgeschäftsführer Thomas von Kessel dankte Alfred Hahn für sein Engagement: „Auftrag der MBR ist es, unsere jungen Patienten nach schwerer neurologischer Erkrankung wieder auf einen selbstbestimmten Lebensweg zu begleiten. Der Andreas-Hahn-Stiftung gebührt großer Dank, dass sie uns immer wieder mit Spenden unterstützte. Partner wie die Andreas-Hahn-Stiftung ebnen den Weg, um Brücken zur Teilhabe Betroffener zu bauen.“

V.l. Der Ärztliche Klinikdirektor Dr. Raimund Weber, das Ehepaar Alfred und Marianne Hahn, und Klinik-Geschäftsführer Thomas von Kessel. Foto: Privat

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