Allgemeine Berichte | 20.05.2015, 13:20 Uhr

Uni-Klinikum und AOK: Teddy-Krankenhaus geht in die zwölfte Runde

Für Teddy & Co im Einsatz

Bonn. Vom 27. bis 29. Mai ist es wieder soweit: Das Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikum Bonn richtet gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg und dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. ein Teddy-Krankenhaus ein. Das Projekt wird von den Fachschaften Medizin und Pharmazie unterstützt. So erwarten auf dem Gelände der Universitäts-Kinderklinik, Adenauerallee 119, jeweils von 9 bis 16 Uhr Stofftier-Ärzte und -Apotheker rund 1.100 Kindergartenkinder. Am Freitag öffnet das Teddy-Krankenhaus zusätzlich von 13 bis 16 Uhr für Familien mit Kindern seine Türen.

Teddy-Papa und die Mama der Stofftier-Schnecke Lucy sind verzweifelt. „Teddy hat drei Meter Fieber! Lucy hat schrecklich Bauchschmerzen“, berichten die Kinder an der Anmeldung. Doch egal ob das Erdmännchen nicht mehr stehen kann oder die Schildkröte sich ihren Panzer verstaucht hat, die Stofftier-Experten sind gut vorbereitet. Sie tasten die Patienten ab, legen Verbände an und setzen Spritzen. Zudem erklären sie den besorgten Teddy-Eltern die Behandlungsmethoden. Und dank der sachkundigen Behandlung und der heilenden „Gesundbären“ aus der Apotheke ist der Schrecken bald vergessen. „Kinder können hier einmal den Aufenthalt in einem Krankenhaus erleben, ohne selbst als Patient betroffen zu sein“, sagt Prof. Dr. Johannes Breuer, Direktor der Kinderkardiologie an der Bonner Universitäts-Kinderklinik. „Wir wollen den Kindern die Angst vor dem Arzt im weißen Kittel und dem Krankenhaus nehmen.“

Und das Konzept geht auf: „Das zeigt sich besonders dann, wenn die Kinder selbst in die Klinik müssen. Die kleinen Patienten gehen sehr viel unbefangener mit dieser neuen Situation um. Schließlich waren sie bereits einmal in der Klinik, als ihr Kuscheltier erkrankt war und so kennen sie den Ablauf bereits“, sagt Jürgen Engels, Regionaldirektor der AOK Bonn - Rhein-Sieg-Kreis.

Bereits zum zwölften Mal verwandelt sich das Gelände der Kinderklinik in ein Teddy-Krankenhaus mit Anmeldung, Behandlungsräumen, OP, Röntgenabteilung und einer Apotheke. Die Resonanz auf das Teddy-Krankenhaus ist nach wie vor groß. So kommen auch dieses Jahr wieder rund 1.100 angemeldete Kinder aus 66 Kindergärten. „Wir freuen uns sehr über das seit Jahren anhaltende, sehr große Interesse und viele Erzieherinnen berichten uns, dass der Besuch der Teddy-Klinik die Kinder auch im Nachhinein noch beschäftigt“, sagt Jürgen Engels.

Infos gibt es auch unter http://www.teddykrankenhaus.uni-bonn.de/

Pressemitteilung

Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn

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