Allgemeine Berichte | 04.03.2016

Atemschutzgeräteträger-Tag bei der Feuerwehr Saffig

Für den Notfall vorbereitet

Die AGTs übten die Rettung eines Feuerwehrkameraden. privat

Saffig. Auch in diesem Jahr trafen sich die Feuerwehrleute des Saffiger Löschzuges zu ihrem alljährlichen Atemschutztag. Dieser Tag wird dazu genutzt, die Atemschutzbelastungsübungsstrecke zu absolvieren sowie wichtige theoretische Themen zu besprechen, die für die Geräteträger von Bedeutung sind.

Dazu traf man sich schon früh morgens um 7 Uhr, um gemeinsam auf die „Strecke“ zu fahren. Nach dieser sehr anstrengenden Belastungsübung fuhren die Floriansjünger ins heimische Gerätehaus und füllten die leeren Akkus mit einem Frühstück wieder auf. Anschließend hielt Michael Sill einen Vortrag inklusive Präsentation zum Thema „Grundlagen der Notfallrettung im Atemschutzeinsatz“. Wichtige Punkte wie zum Beispiel die Frage „Warum gibt es ein Notfalltraining?“, rechtliche Hintergründe, Erfahrungen aus Einsätzen und Übungen, kritische Faktoren im Einsatz erkennen sowie was mit und ohne Notfallrettungskonzept passiert, wurden thematisiert. Auch wurde darauf eingegangen, welche Faktoren die erfolgreiche Vorbereitung auf Notfälle behindert, wie zum Beispiel fehlender Nachwuchs und die Arbeitsplatzsituation der Feuerwehrleute.

Nach der Präsentation wurden mit der Sicherheitstrupptasche verschiedene Übungen durchgeführt. Dazu rüsteten sich alle Atemschutzgeräteträger wieder komplett aus. Dank spezieller Folien für den Helm konnte man sogar Szenarien unter Nullsicht durchführen.

Die Tasche wird dazu verwendet, Feuerwehrleuten in Not zur Hilfe zu kommen. In ihr findet man unter anderem eine Rettungshaube und eine Atemluftflasche, welche über einen Zeitraum von einer halben Stunde einen Feuerwehrmann mit lebenswichtiger Atemluft versorgt.

Nach circa sechs Stunden war der Atemschutzgeräteträger-Tag in Saffig beendet. Als positives Fazit für den Tag kann man sagen, dass die Übungen für alle sehr hilfreich waren, damit im Notfall alle wissen, was zu tun ist, und dass man sich auf den anderen verlassen kann.

Die AGTs übten die Rettung eines Feuerwehrkameraden. Foto: privat

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