Gut besuchter Weihnachtsmarkt in Ollheim
Für die Kinder kam der Nikolaus
Swisttal-Ollheim. Für die Kinder kam die große Stunde auf dem Ollheimer Weihnachtsmarkt am Nachmitttag, als endlich der langersehnte Nikolaus angekündigt wurde. Bis der gute Mann aber wirklich im Dorfhaus erschien, sangen ihn die Kinder mit den bekannten Liedern wie „Nikolaus komm in unser Haus“ oder „Lasst uns froh und munter sein“ förmlich herbei. Dafür hatte dann der Nikolaus für jedes Kind auch eine gute Gabe dabei.
Der Ollheimer Weihnachtsmarkt hat sich über viele Jahre fest im vorweihnachtlichen Veranstaltungskalender der Region etabliert. Vor dem Dorfhaus gibt es an mehreren Ständen Speisen und Getränke, von der Currywurst über den Backfisch bis hin zum wärmenden Punsch. Im Dorfsaal sind die Stände mit Weihnachtsdekorationen, mit Strick- und Häkelsachen, selbstgebackenen Plätzchen oder Likören, also vieles, was gerade die Weihnachtszeit noch schöner macht, aufgebaut. Auch verschiedene Kunsthandwerker boten ihre Werke an, etwa Glasarbeiten oder handgefertigte Kerzen.
Der Ollheimer Franko Wenk hatte seine Laubsägearbeiten ausgestellt. Die Krippenszenen und Figuren sind wie die berühmten Arbeiten aus dem Erzgebirge handgearbeitet. Oft einen ganzen Tag sitzt der Ollheimer an einem Werk, der Preis hat da eher einen symbolischen Charakter. Wer einen kalten Winter erwartet oder oft kalte Füße hat, konnte am Stand von Manuela Bermes aus Hilberath fündig werden. Sie bietet „Körnersocken“ an. Gefüllt mit Dinkelkörnern kommen diese zuerst in eine Mikrowelle, dann können sie angezogen werden. Es soll schöne warme Füße geben. Viele Besucher ließen sich in der Cafeteria verwöhnen, andere nutzten die lange Theke, auch um dort Gespräche über eine mögliche Kandidatur als nächster Bürgermeister von Swisttal zu führen.
Wärmende Körnersocken gab es bei Manuela Bernes
