Allgemeine Berichte | 16.03.2021

Der ADFC in Wachtberg – Mitmachen lohnt sich

Für die eigene Gesundheit und den Klimaschutz

Wachtberg. Radfahren ist angesagter denn je, wobei sich dieser Trend schon vor der Corona-Pandemie angedeutet hatte. Immer mehr Deutsche nutzen ihr Fahrrad seit Beginn der Pandemie häufiger, das Auto dagegen seltener. Fahrradproduktion und -handel sind am Limit.

Auch in Wachtberg ist dies im Ortsbild vor allem auf den touristischen Routen sichtbar. Und die Radzählstelle des Rhein-Sieg-Kreises auf dem Radweg an der L158 nahe der Ölmühle in Pech verzeichnete 2020 einen Zuwachs von 18.940 Radfahrenden (63.339). Das ist gegenüber 2019 (44.390) eine Steigerung um 42 Prozent auf dieser Strecke.

Dies lässt vermuten, dass auch einige der ca. 8.500 täglichen Berufspendler*innen zwischen Wachtberg und Bonn auf das Rad umgestiegen sind. „Mit dem Rad zur Arbeit“ wird auch „nach Corona“ immer aktueller. Sogenannte Radpendlerrouten bieten etwa bisherigen Autopendler*innen eine attraktive Alternative mit gesundheitlichem Nutzen und entlasten die Zufahrtsstraßen nach und in Bonn von stauerzeugenden und umweltbelastendem Autoverkehr. Noch mehr Wachtberger*innen würden wohl gern aufs Rad umsteigen, wenn es attraktiver und stellenweise nicht so gefährlich wäre, sich in Wachtberg mit dem Rad zu bewegen.

Die Ortsgruppe Wachtberg des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs e.V. (ADFC) mit ihren 148 Mitgliedern setzt sich für den Ausbau des innerörtlichen Radnetzes ein. Das bedeutet vor allem den Bau von Radwegen an den Land- und Kreisstraßen, die Einbeziehung von Wirtschaftswegen in unser Radnetz durch gute Wegequalität und eine gute und sichere Anbindung nach Bonn, das linksrheinische Kreisgebiet und das Ahrtal.

Aber auch Eingriffe in den motorisierten Individualverkehr sind erforderlich. Wir fordern mehr Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Barrierefreiheit in allen Ortschaften. Das beinhaltet Fahrradstraßen (in der Regel nur für Anlieger frei) und Tempo 30-Zonen, wie es etwa in Baden-Württemberg bereits Praxis ist.

Und in den Sommermonaten gehören natürlich auch die beliebten Feierabendtouren zum Programm. „Wir sind eine lebendige und aktive Ortsgruppe des ADFC in Bonn-Rhein-Sieg und sehen noch sehr viel Entwicklungspotential für ein fahrradfreundliches Wachtberg. Deshalb würden wir uns sehr über neue Mitglieder, aber auch mehr Aktive freuen, die Lust am Fahrradfahren und an Fahrradpolitik haben“, sagt Pressesprecher Erwin Schweisshelm.

Mehr Informationen ab April 2021 auf der runderneuerten Website www.wachtberg.adfc.de.

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